„Griss“ um FFP2-Masken im Handel

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"Griss" um FFP2-Masken im Handel

Die Ankündigung der Händler, die künftig verpflichtenden FFP2-Masken ab heute zu einem Preis von 59 Cent je Stück zu verkaufen, hat bei Spar, Rewe (Billa, Merkur, Penny, Bipa, Adeg) und Hofer zu einem ziemlichen Ansturm geführt, gaben die Handelsfirmen am Donnerstag auf APA-Anfrage bekannt. Teilweise sei man schon ausverkauft, hieß es von Spar und Rewe. Gleichzeitig wurde beruhigt, dass genügend Masken bestellt worden seien.

Rewe habe 5 Millionen „Filtering Face Piece“-Masken der Schutzkategorie 2 bereits bei sich, weitere 15 Millionen seien bestellt, sagte ein Rewe-Sprecher. „Wir haben jetzt die Logistik angepasst und liefern laufend Masken in die Märkte nach“, so Spar-Sprecherin Nicole Berkmann.

„Wir waren darauf eingerichtet, ab Montag, weil da ja die Pflicht beginnt, gut ausgestattet zu sein und jetzt hat uns der Ansturm ein bisschen überrollt“, räumte Berkmann ein. Kunden könnten aber sicher sein, das grundsätzlich genug Masken vorrätig seien. Auch bei Rewe sind die Masken in manchen kleineren Filialen derzeit nicht mehr verfügbar. Seitens Hofer hieß es, dass man heute erwartungsgemäß eine erhöhte Nachfrage der FFP2-Masken feststellen konnte. Für laufende Nachlieferungen sei bereits gesorgt.

Ab Montag (25. Jänner) muss beim Einkaufen verpflichtend eine FFP2-Maske getragen werden und nicht mehr nur irgendein Mund-Nasen-Schutz. Die vier großen Händler Spar, Rewe, Hofer und Lidl verkaufen die Schutzmasken zu einem Preis von 59 Cent je Stück. Gekauft werden dürfen haushaltsübliche Mengen von maximal 5 Stück pro Kundin bzw. Kunde bei der Einzelpackung und einem Stück pro 10er-Packung.