Wolfsberg vor Wiedersehen mit Ilzer im Hoch

APA Ticker / 14.09.2019 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Der WAC ist in Spielen gegen die Wiener Austria schon längere Zeit kein Außenseiter mehr. Daran hat sich auch am Wechsel von Trainer Christian Ilzer zu den Violetten nichts geändert, die am Sonntag (17.00 Uhr) im Lavanttal gastieren. Für Rekordmeister Rapid zählt am Sonntag (14.30 Uhr) im Heimduell mit Schlusslicht Admira nur ein Sieg. Der SCR Altach empfängt ebenfalls um 14.30 Uhr St. Pölten.

Die Wolfsberger wollen sich mit einem Sieg über die Austria bestens auf den Europa League-Auftakt bei Mönchengladbach einstimmen. Die Kärntner sehen der Rückkehr von Christian Ilzer mit Zuversicht entgegen. „Es macht uns stark, in jedem Spiel an unsere Grenzen zu gehen. Das wollen wir wieder“, sagte Struber. Reüssierte der WAC auch unter Nachfolger Gerhard Struber, liegt der nunmehrige Coach der Austria nach bisher sechs Runden der Fußball-Bundesliga weit hinter den gesteckten Zielen. Ilzer durchwandert mit seinem Team eine Talsohle, seine Ideen sind in Wien-Favoriten bisher nicht aufgegangen. In der spielfreien Zeit versuchte der Steirer in den Trainings „konkrete Verbesserungen zu erzielen. Wir sind noch in einer Phase, in der wir versuchen, die optimale Abstimmung zu finden.“ Zu lesen war zuletzt auch von einer „schonungslosen“ Analyse, die Ilzer mit seinem Team betrieben haben soll.

Rekordmeister Rapid liegt mit Rang sechs in der Bundesliga hinter den Erwartungen zurück, neuerliche drei Punkte nach dem verdienten 3:1-Sieg im Derby bei der Austria würden mit ziemlicher Sicherheit einen Vorstoß in der Tabelle bringen. „Wir haben uns in eine bessere Position gebracht und wollen weiter nach vorne. Ein Dreier würde uns da sehr helfen“, meinte Trainer Dietmar Kühbauer. Im Admira-Dress wird die Rückkehr von Ex-Rapid-Stürmer Erwin Hoffer nach Hütteldorf mit Spannung erwartet. An Neo-Trainer Klaus Schmidt liegt es, den stotternden Motor der Admira, die ihren einzigen Saisonpunkt beim 1:1 gegen die Austria in Wien holte, wieder in Schwung zu bringen.

Der SCR Altach will indes endlich die Kurve auf die Siegerstraße kriegen. Die Vorarlberger haben in der Fußball-Bundesliga bisher nicht nach Wunsch angeschrieben. Nur vier Punkte aus sechs Runden stehen zu Buche. „Die Entwicklung im Sport ist leider nie gerade nach oben“, sagte Altach-Trainer Alex Pastoor vor dem Spiel. Der Niederländer haderte zuletzt mit den Ergebnissen, aber auch den Vorstellungen seiner Elf. Als Vorletzter liegt der Verein hinter den Erwartungen. St. Pölten brach Freitag gen Westen auf, die Niederösterreicher hoffen ihrerseits auf Tore. Erst fünf haben die „Wölfe“ in der Liga bisher angeschrieben. Ein Hoffnungsträger arbeitet am Comeback. Pak Kwang-ryong war für Altach bereits Thema, verletzte sich im Training aber wieder leicht. Der Nordkoreaner war deshalb für Sonntag fraglich.