Leserbrief: Einen Bären aufbinden

Ach, wie komfortabel hat man es im Ländle, über eine solche Menge an zeitgeschichtlich interessanten Bauten zu verfügen, die man verfallen lassen und dann unbedenklich für die moderne Verkehrsführung asphaltieren kann. Ich sehe schon die kommende Generation von Verkehrsteilnehmer:innen im Tankstellen-Bistro sitzend, versonnen im neuen Bildband ‚Unser Dorf früher‘ blätternd, sich gegenseitig versichernd, wie weitblickend ihre automobilen Vorfahren doch waren! Eifrig wird diskutiert, welche noch im Weg herumstehende alte Bausünde als nächste ins Verkehrsnetz einbezogen werden sollte. Wir schaffen das!
Dieter Reichl, Dornbirn