Leserbrief: “Wir fischen im Trüben”

… sagen die Experten an der Akademie für Wissenschaften laut VN-Artikel (“So wenige Geburten wie noch nie seit 1946″ (2.2.2026) über den Geburtenrückgang, wohl weil sie die wahren Gründe gar nicht aufdecken wollen, wie sexuelle Freizügigkeit gepaart mit Selbstbestimmung. Durch die Pille wurde die Trennung von Sex und Fortpflanzung ermöglicht. Kommt es aber dennoch zum Kind, so erfolgt die Abtreibungspille, und wenn auch diese versagt, wird es operativ getötet, ganz offiziell auch im KH Bregenz. Geschätzte 30.000 bis 35.000 Abtreibungen allein in Österreich, wobei die Dunkelziffer noch viel höher ist! Diese Gewalt gegen das Kind wirkt sich auch global an einer Zunahme der Gewalt aus. Papst Leo mahnte kürzlich: Es wird keinen Frieden geben, ohne dem Krieg ein Ende zu setzen, den die Menschheit gegen sich selbst führt …”. Die millionenhafte Verwendung der Pillenhormone belastet aber auch die Umwelt – wir schwimmen in einem Meer von Östrogenen – heißt es schon seit Jahrzehnten. Dazu kommen nun auch noch die zunehmenden Hormonbehandlungen bei Geschlechtsumwandlungen, die lebenslang benötigt werden, um die Kraft der Natur zurückzudrängen. Aber die Natur schlägt zurück. Die Unfruchtbarkeit von Paaren mit Kinderwunsch nimmt neben vielen anderen hormonbedingten Erkrankungen zu. Wir schwimmen also auch im Trüben.
Dr. Gertraud Weggemann, Bludenz