Leserbrief: Politische Preisbremseninteresselosigkeit?

Angesichts dessen, dass Cum-Ex-Geschäfte innerhalb der EU immer noch möglich sind, wobei Millionen bzw. Milliarden von Superreichen leistungslose Gewinne aus Steuergeldern lukriert werden, darf man sich eigentlich fragen, wozu die Jagd auf “Schwarzgeld-Spatzen” eigentlich dient. Im Vergleich zu Cum-Ex ist dies ja wohl einzig “Hühnerfutter”! Nachdem jetzt auch noch Öl- bzw. Energieteuerungen anstehen, die der kleine Mann über Transportteuerungen doppelt zu spüren bekommt, werden Lebensmittelpreise u.a.m. ständig weiter steigen. Man frage sich, wie lange Vermögens- und Erbschaftssteuer noch auf sich warten lassen werden, zumal unsere Neidgesellschaft ggf. diese für fehlende Leistungen und Sparwillen, immer weniger leistungsbereit ist. Nachdem der Zug immer weiter hinsichtlich Belastungen, statt einzig Ausgabenreduktionen zu gehen scheint, wird unsere jüngste Generation wohl kaum in der Lage sein, all die angehäuften Schulden zu begleichen. Irgendwann in weiterer Zukunft werden diese Schritt für Schritt enteignet – wie heute schon mit Spareinlagen durch Zinsreduktionen und zugleich Geldentwertungen usw. Sollte irgendwann gar kein Geld mehr vorhanden sein, wird sich unser Vater Staat an allem, was irgendwie möglich ist, immer weiter bedienen. Sicherlich nicht davon ausgenommen werden Immobilien, Grundstücke u.a.m. sein. Ist unsere junge Generation zu einfältig, zu sehen, wo in weiter Zukunft dieser Weg, ohne wirklichen Ausgaben-Reduktionswillen, eigentlich nur enden kann?
Kurt Höfferer, Hörbranz