Leserbrief: Landestheater vs. Aufsichtsrat

Ungeachtet der beschriebenen Vorgänge beider Gegenseiten sind prinzipiell zehn Jahre Intendanz zugunsten eines im Kern beweglichen, eines permanent erneuernden Theaters genug, im Sinne anderer Zeiten, neuer Zeiten, neuer Schöpfungsperioden! Nur, das sollte mit einer neuen Führung im Vorhinein geklärt werden, auch die genaue Vorstellung innerbetrieblicher Abläufe. Und bevor die politische Seite wieder einmal mit einer unmöglichen, “potscherten” Kommunikation an die Öffentlichkeit tritt, sollte geklärt werden, “wer” die Kommunikation übernimmt: der Aufsichtsrat selbst oder ein/e neutrale/r PressesprecherIn für beide. Zudem: Was ich auch bis dato nie gelesen habe, ob MediatorInnen eingeschaltet wurden bei solchen kontroversiellen Themen. Somit bleiben beide Parteien auf der Strecke. Nicht gut im Sinne der “Lösungsorientierung”, insbesondere der Institution Theater!
Peter Langebner, Dornbirn