Leserbrief: Windkraft

“Und ewig pfeift das Murmeltier” kommt mir in den Sinn, wenn ich die Befürwortung des Gesetzes zum beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien (erneuerbare Energie gibt es nicht – erste Physikstunde!) von Klubobmann Zadra in den VN vom 27.3.26 lese. Damit ist er auch für den Bau von Windrädern in Vorarlberg. Darum wiederhole ich: “Das bedeutet pro WR eine Bodenversiegelung von ca. 500 qm, die notwendigen Zufahrtsstraßen noch gar nicht gerechnet. Auch entsteht eine Verschandelung des Landschaftsbildes. Die Rotorblätter töten Greifvögel, Fledermäuse und Insekten, beeinflussen das Mikroklima und sind nur schwer recycelbar. Sie erzeugen einen Infraschall. Der breitet sich über viele Kilometer aus und kann laut Studien biochemische Prozesse in Körperzellen beeinflussen. Anwohner berichten von Schlafstörungen, Schwindel und Herzproblemen (Quelle: Harvard-Analyse). Der durch Erosion der Rotorblätter erzeugte Feinstaub ist giftig und krebserregend.” Landesrat Allgäuer betont die wirtschaftliche Umsetzbarkeit von Windkraft. Nun, als Energielieferanten sind WR drittrangig, Aufwand und Effizienz stehen in keinem Verhältnis. Da fragt man sich: “Cui bono?” Da sind Grundstückseigentümer (Pacht) und Betreiber (Förderungen) sowie Klimahysteriker, deren unsinnigen Anliegen man nachgibt. Kann man mit der Befriedigung von Einzelinteressen derartige Schäden an Natur und Umwelt in Kauf nehmen? Die Grünen tun das, denen sind Umwelt und Natur scheinbar egal.
Günther Wieser, Lochau