Leserbrief: Ersatzmautvorschreibung

Vor einigen Tagen ist per Post eine an mich gerichtete Vorschreibung einer Ersatzmaut in Höhe von 200 Euro eingelangt, weil man mit meinem Auto ohne Vorhandensein einer gültigen Vignette die A14 im Bereich Hohenems-Altach benützt habe. Ich habe dies nicht glauben können, zumal ich schon im November 2025 eine Vignette für das heurige Jahr gekauft habe. Eine telefonische Rückfrage bei der Beschwerdestelle der Asfinag hat den für den Vignettenkauf überwiesenen Betrag bestätigt, dieser sei aber für den Erwerb einer Vignette 2025 verbucht worden. Unverständlich! Offensichtlich soll im November erneut eine Vignette 2025 gekauft worden sein, obwohl schon eine gültige vorhanden war. Ich versuchte, dies bei der Beschwerdestelle aufzuklären, wurde dabei von einem Mitarbeiter der Asfinag in rüpelhafter Weise damit abgefertigt, dass mir nichts anderes bleibe, als die erneute Buchung von 103,80 Euro zur Kenntnis zu nehmen, die Ersatzmaut in Höhe von 200 Euro zu entrichten und für 2026 eine Vignette für 2026 – erneut 106,80 Euro – zu erwerben. Ist diese Haltung zu verstehen und nicht eine Abzocke sondergleichen?
Franz Josef Ellensohn, Götzis