Leserbrief: Rhesi – wo bleibt das viele Wasser?

Leserbriefe / 07.08.2026 • 13:00 Uhr
Leserbrief: Rhesi – wo bleibt das viele Wasser?

Ich habe keine Kenntnisse im Bereich der Wetterforschung und auch nicht in der Klimaveränderung. Aber ich bin beinahe jeden Tag mit meinem Bike im Rheintal unterwegs, und die Veränderung von Bächen, Kanälen, dem Bodensee und vor allem dem Rhein ist schon ersichtlich. Das heurige Jahr mag ein Extrem sein, aber so etwas habe ich in den letzten 50 Jahren noch nie erlebt. Wie das weitergeht, das können nur jene Leute beurteilen, die sich damit professionell beschäftigen. Und sie sollten sich auch mit dem Milliardenprojekt Rhesi beschäftigen, damit dieses Steuergeld nicht u. U. sinnlos verschwendet wird. Im Moment (und sollten diese Trockenphasen und schneearmen Winter zur Normalität werden) wäre es angebrachter, wie wir Wasser speichern können, damit wir keine Probleme bekommen, und nicht, wie wir es bändigen können.

Helmut Fasolin, Dornbirn