Leserbrief: Festival-Sommer im Dornbirner Park

“Open Air mit Kinderprogramm, Live-Musik, DJ-Sounds, Dragqueens und Gastronomie”, VN – Wohin am Samstag – vom 8./9. August 2026:
Der ermöglichte Zugang zu Kindern von queeren Personen, deren Geschlechtsidentität nicht der klassischen Mutter-und-Vater-Elternschaft entspricht, ist fragwürdig. Die sehr gut organisierte und vernetzte queere Bewegung setzt erfolgreich auf die Macht der Beharrlichkeit, die vor allem Kinder verwirren und beeinflussen kann. Deren Vorstellung, dass es nicht nur zwei, sondern bis zu fünf Geschlechter gibt und für diese kleine Minderheit auf Bahnhöfen, Autobahnraststätten, Schwimmbädern, Firmen usw. eigene Toiletten und Duschen zu bauen sind, ist bereits ein Novum. Noch obskurer ist die bereits bestehende Möglichkeit, sein Geschlecht nach Gutdünken behördlich ändern zu können. Höchstwahrscheinlich würde weniger Behaglichkeit und vor allem die Reduzierung der maßlos übertriebenen Zurschaustellung ihrer Gesinnung, wie bei den großen internationalen queeren Paraden zu sehen, wesentlich mehr Akzeptanz bei den Heterosexuellen bringen. Kinder sollten generell ohne Beeinflussung von Außenstehenden aufwachsen und als Erwachsene, im Einklang mit dem Gesetz, eine Lebensform nach ihren eigenen Vorstellungen finden. Die Folgen von übertriebener Toleranz und vor allem vom Wegschauen im Umgang mit Kindern sieht man bei den nicht endenden Skandalen des jahrzehntelangen sexuellen Kindesmissbrauchs in der katholischen Kirche und in den Kinderdörfern. Wobei die sexuellen Übergriffe im familiären Umfeld genauso schändlich und zu bestrafen sind.
Alfred Fuchs, Dornbirn