Leserbrief: Die feige Ausrede von Kickl im ORF-Sommergespräch

Leserbriefe / 09.09.2026 • 13:09 Uhr
Leserbrief: Die feige Ausrede von Kickl im ORF-Sommergespräch

FPÖ-Chef Herbert Kickl flüchtet sich beim Klima stur hinter die Formel von den 0,17 Prozent globalem CO₂-Ausstoß. Dass der Mensch schuld am Klimawandel sei, bezeichnet er absurd als „Gotteslästerung“. Das ist billige Realitätsverweigerung. Wir haben viel Geld in Wärmepumpe, PV-Anlage, Batteriespeicher und Dämmung gesteckt, um unseren Enkeln eine lebenswerte Zukunft zu sichern. War das alles sinnlos? Nach dem einfachen Grundsatz „Was wäre, wenn das jeder tun würde?“ ist Kickls Logik ein Desaster. Wenn jeder Staat die Hände in den Schoß legt, passiert gar nichts mehr. Während die FPÖ ablenkt, brennt die Realität: Der Sommer 2026 war der heißeste der Messgeschichte, und unsere Bauern fordern Dürrehilfen in Milliardenhöhe! Es reicht! Statt alle Probleme stur auf Migranten abzuwälzen – deren gelungene Integration uns dringend benötigte Fachkräfte und Steuerzahler bringt –, müssen wir die echten Krisen anpacken. Kickl und seine FPÖ widersprechen jeder wissenschaftlichen Evidenz. Wie soll eine Partei, die Fakten leugnet und Physik mit Religion verwechselt, überhaupt ein reales Problem lösen? Von solchen Dilettanten möchte ich nicht regiert werden! Wer sich der Zukunft verweigert, treibt uns sehenden Auges in den Kollaps.

Otto Bechter, Dornbirn