Leserbrief: Die “Ränder”

Leserbriefe / 09.10.2026 • 10:15 Uhr
Leserbrief: Die "Ränder"

Auf die Frage (Interview NEUE am Sonntag vom 4./5. Oktober 2026): “Sie sehen vor allem am rechten Rand eine Gefahr?” antwortet Walser: “Wenn ich mir die Identitären und ihre Querverbindungen zur FPÖ anschaue, schon.” Weiter: “Ich sehe derzeit keinen linken Rand, der mir gesellschaftspolitisch oder politisch so gefährlich erscheint.” Und Gerald Matt meint in seinem Kommentar (VN vom 5. Oktober 2026): “Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt löst zu Recht Entsetzen aus, soll aber nicht von einem kritischen Blick auf die Erfolge der Linken in Berlin abhalten.” Nun ein kritischer Blick auf den linken Rand. Zur Durchsetzung seiner Forderungen und politischen Ziele scheut der linke Rand vor keiner Art der Anwendung von Gewalt zurück. Nötigung und Beeinträchtigung auch lebensnotwendiger Aktionen wie Transporte von Schwerkranken (Klimakleber, Hausbesetzungen, irreparable Beschädigung von Kunstwerken in Ausstellungen und Museen usw.), Angriffe unter Einsatz von körperlicher Gewalt gegen Informationsstände wahlwerbender Parteien wie AfD und FPÖ. Die brutalen, wahllosen Angriffe der Hammerbande, Gewalt bei Demonstrationen (Schwarzer Block, Antifa) etc. Die Linken in Berlin fantasieren (Sandra L. aus dem Berliner Landesverband) von Erschießungen von Reichen; man will Enteignungen, Einschränkungen der Polizeiarbeit und des Verfassungsschutzes.

Günther Wieser, Lochau