Segeln: Bildstein/Hussl trotz Kenterungen weiter auf Finalkurs

Sport / 29.08.2019 • 22:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Benjamin Bildstein und Vorschoter David Hussl (Nummer 29) liegen derzeit auf dem siebten Gesamtrang und somit voll auf Kurs Richtung Medal-Race. SEGELWELTVERBAND

49er-Duo auf siebtem Zwischenrang beim Weltcup vor Tokio.

Tokio Bei 20 bis 25 Knoten Wind aus Südwest rollten zweieinhalb Meter hohe Wellen durch die Sagami-Bucht in Japan. Kenterungen und Bruchschäden, von denen auch das OeSV-Team nicht verschont blieb, waren die Folge. Dennoch konnten in jeder Klasse einige Rennen in die Wertung gebracht werden. Benjamin Bildstein und David Hussl kamen mit den Bedingungen am besten zurecht. Gleich im ersten Rennen kamen die Weltranglisten-Zweiten an dritter Stelle ins Ziel und auch in der zweiten Wettfahrt sah es zunächst gut aus. Drei Kenterungen warfen das Duo vom Yacht Club Bregenz jedoch auf Rang 21 zurück, die entstandenen Materialschäden wurden am Wasser notdürftig repariert. Zum Abschluss holten die beiden 27-Jährigen noch einen achten Platz.

„Es war ein anspruchsvoller Tag, der sicher nicht ganz optimal verlaufen ist. Wir haben aber gute Chancen auf das Medal Race“, weiß der Tiroler Vorschoter Hussl. Im Zwischenklassement liegen die Österreicher an siebter Position, aktuell fehlen nur sieben Punkte auf das Podest. „Es hat Spaß gemacht, auch wenn wir am Abend noch einige Arbeiten am Boot erledigen mussten. Wir erwarten ähnliche Bedingungen, es kann noch viel passieren“, ist sich der Wolfurter Steuermann Benjamin Bildstein bewusst. Für heute sind die abschließenden vier Wettfahrten geplant, bevor am Samstag für die besten zehn Teams das Medal Race auf dem Programm steht.

Bargehr/Mähr rutschen im 470er nach hinten

Die beiden Bregenzer 470er-Herren David Bargehr und Lukas Mähr kamen mit den vorherrschenden Bedingungen nicht so gut zurecht. „Wir hatten heute überall kleinere Probleme, vom Start bis hin zum Speed. Wir haben heute einiges abbekommen, sind auch einmal gekentert“, berichtet der 30-jährige Steuermann Bargehr, der bei dieser Regatta einen neuen Mast ausprobiert. „Es ist ein guter Test und Herausforderung zugleich. Was Trimm und Setup betrifft, haben wir sicher noch einige offene Fragen“. Mit den Rängen 22, 26 und 21 fiel das Duo vom Yacht Club Bregenz im Zwischenklassement auf Platz 21 zurück. Heute stehen bei den 470-ern drei Wettfahren auf dem Programm. Am Samstag werden die letzten beiden Wettfahren durchgeführt, ehe am Sonntag die Top-Ten im Medal Race den Sieger unter sich ausmachen werden. SB