Das sind die Stars des Hallenmasters

Die VN küren die fünf Besten des 28. Sparkasse Hallenmasters.
Wolfurt Vier Wochen lang wurde die Hofsteighalle in Wolfurt zum Zentrum des Vorarlberger Amateurhallenfußballs. Beim 28. Sparkasse-Hallenmasters, das vom FC Wolfurt von Turnierchef Alexander Bernhard und erstmals von Wirtschaftschefin Andrea Palasser mit viel Herzblut und Professionallität organisiert und bravourös umgesetzt wurde, erlebten Tausende Fans packende Spiele, herrliche Tore und eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. Kein anderes Turnier im Breitensport genießt einen derartigen Stellenwert – sportlich wie emotional. Die VN begleiteten das Turnier als Medienpartner erneut hautnah – mit Reportagen, Fotos und Videos direkt aus der Halle. Nach dem spektakulären Finale rückt nun die Klasse ins Rampenlicht. Das VN-“All-Star-Team” des Hallenmasters ist gewählt. Fünf Spieler wurden ausgezeichnet – jeder von ihnen ein prägender Akteur seines Teams, jeder von einem der fünf bestplatzierten Vereine. Diese Verteilung unterstreicht die hohe Qualität und Ausgeglichenheit des Teilnehmerfelds: Kein Team dominierte durchgehend, vielmehr lebte das Turnier von knappen Partien und starken Einzelleistungen auf allen Seiten. Wer es ins All-Star-Team geschafft hat, glänzte nicht nur mit Technik oder Toren, sondern auch mit Spielwitz, Übersicht und Leidenschaft. Diese fünf Namen werden mit dem Masters verbunden bleiben – als Sinnbild für ein Turnier, das sportlich wie atmosphärisch in Erinnerung bleibt.VN-TK
Jan Krawagna (TSV Altenstadt):
Er war der Rückhalt, den keiner auf dem Zettel hatte – und am Ende die Entdeckung des Turniers. Jan Krawagna, 23, sprang bei Altenstadt als Tormann ein, nachdem gleich vier Keeper ausfielen. Was dann folgte, war spektakulär: 17 Siege, nur vier Niederlagen, ein Torverhältnis von 50:29 und neun eigene Treffer per Dropkick. Der gelernte Feldspieler überzeugte mit Übersicht, Reflexen – und Torjägerinstinkt. Sein Weg führt ihn nun zum Studium nach Wien, sportlich geht es beim Wiener Klub Steinakuchen weiter.

Tugay Uslu (FC Nenzing):
Als fliegender Tormann verkörperte er den modernen Hallenfußball wie kaum ein anderer: Erst 20 Jahre jung, eigentlich Offensivspieler, agierte beim FC Nenzing als Spielgestalter von ganz hinten. Elf Treffer aus dem Tor heraus, darunter das Siegtor im kleinen Finale – Uslu war Nenzings Triebfeder zum dritten Platz. Ein Allrounder mit Spielwitz, Mut und Zug zum Tor. Seine Entwicklung lässt aufhorchen – auf dem Hallenboden wie auf dem Rasen.

Marian Zehrer (FC Wolfurt):
Neun Tore, zahlreiche Defensivaktionen und ein Einsatz, der das Publikum mitriss: Marian Zehrer war bei Gastgeber Wolfurt Dreh- und Angelpunkt. Mal hinten dicht, mal vorne treffsicher – Zehrer verkörperte den Spirit des Turniers, in dem Einsatz und Technik gleichermaßen zählen. Seine Vielseitigkeit machte ihn unverzichtbar für den neuen Champion.

Tamas Herbaly (FC Dornbirn):
Tamas Herbaly war Dornbirns Lebensversicherung – nicht nur wegen seiner Tore, sondern wegen seiner Präsenz. Der 29-jährige Ungar übernahm Verantwortung, wenn es zählte. Mit einem Dutzend Treffern und vielen Assists hielt er Dornbirn im Rennen. Auch wenn es nur für Platz vier reichte: Er war einer der prägenden Spieler des Turniers.

Mete Dastan (SV Lochau):
Er war der Lenker und Vollstrecker beim Finalisten aus Lochau: Mete Dastan führte sein Team mit Übersicht und Entschlossenheit auf Rang zwei. Fünf Tore in der Finalrunde, dazu viele spielgestaltende Aktionen – Dastan war Lochaus treibende Kraft. Zusammen mit Tarkan Parlak setzte er die entscheidenden Impulse in der Offensive. Ein verdienter Platz im All-Star-Team.





