“AFZ” zündete ein Faschingsfeuerwerk.

Beim jüngsten Ball der “Altenstädter Faschingszunft” wurde den Gästen viel geboten.
Feldkirch Starke Eigenbau-Beiträge und Auftritte von Gästen wie der Mädchengarde Lauterach, dem Radfahrclub Altenstadt und der sechzigköpfigen Frastanzer Guggamusik “Schneggahüsler” prägten den jüngsten AFZ-Ball. Zur dritten Auflage des traditionsreichen Balles in der Mehrzweckhalle Altenstadt begrüßten Katharina Anna Mayer und Simon Lins als Moderatoren Ehrengäste wie LR Barbara Schöbi-Fink mit Philipp, Vizebgm. Andrea Kerbleder und Markus, Abgeordnete Julia Berchtold und StR. Bernhard Kiener.

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“Man fühlt sich fast wie in Köln”, zeigte sich Mayer beeindruckt von der Atmosphäre. Nach dem Auftritt der Lauteracher Gardemädchen wurde jedem Publikum namentlich vorgestellt, das galt auch für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen vom Radfahrclub Altenstadt, die nach dem Motto “Piraten” einen Showkampf mit Schwertern und ihr Können auf Kunsträdern zeigten.

Präsident Matthias Köchle stellte dem Publikum Prinz Julian I. und Prinzessin Lena I. vor, die auf der Bühne eine eigene Loge hatten. Für seine seit etlichen Jahren geleisteten Dienste als Licht- und Tontechniker bei den verschiedenen Veranstaltungen der Altenstädter Faschingszunft (Inthronisation, Ball, Umzüge etc.) bekam Herbert Bargetz (“Bargetz Buaba”) den Titel “Ehrenzunftrat” verliehen und die dazugehörige Kappe aufgesetzt.

Während er nicht direkt Mitglied der Zunft ist, gilt das für Gernot Bargetz sehr wohl. Er setzte sich nach der Devise “International” mit verschiedensten Themen auseinander. Etwa, dass eine Frau online einkaufte (“Sie schickte mir ein WhatsApp mit der Einkaufsliste”) oder dem Vorschlag, alle Geburtenstationen des Landes zu schließen und eine in der neuen Wohnung von Bgm. a. D. Wolfgang Matt oder im Torggel des Obst- und Gartenbauvereins zu eröffnen. “Dann wären künftig alle Vorarlberger gebürtige Altenstädtner, aber die Agrar hätte halt zu wenige Holzlose”.

Zwischen Gardemädchen und “International” präsentierte Vizepräs. Alexander Lins als Moderator die Sendung “Voradelberg heute”. Sie war von Beiträgen wie dem Verkauf des Montforthauses (“steht finanziell auf wackeligeren Beinen als so mancher Besucher des AFZ-Balles”) an arabische Scheichs und die Ausrichtung von Kamelrennen auch durch die Tunnelspinne geprägt. Hitverdächtig auch jener über die gewaltige Ausweitung des Pfarrkirchenumbaus durch Seelsorger Ronald Stefani, der das Geld dafür durch den Podcast “Beichtstuhlgeflüster” aufbringt. Der Pfarrer beteiligte sich am Entstehen des auch durch Befragungen von Passanten ergänzten Beitrags ebenso selber wie Ortsvorsteher Johannes Schelling an dem über einen Tag seiner Tätigkeit.

Bei den Kurzmeldungen erfuhren die Ballbesucher, dass der “Vorarlberg Kodex für Zucht & Ordnung” künftig nicht nur für Migranten, sondern alle Kinder und Jugendlichen von drei bis achtzehn Jahren gilt. Kontrolliert wird das Wohlverhalten jeweils am sechsten Dezember durch Nikolo und Krampus, bei Nichteinhalten wird das Taschengeld halbiert.

Nach der gut halbstündigen Pause, in der Zunftmitglieder die Faschingszeitung “Schnorrawaggler” an den Mann/die Frau brachten, begeisterte eine Gruppe von AFZ-Damen, darunter einige ehemalige Prinzessinnen, das Publikum als “Graue Granaten”. Die beim Showtanzauftritt nach der Choreografie von Nathalie Fröhle verwendeten Gehböcke werden an Feldkircher Seniorenheime gespendet. Die AFZ-Mitglieder und Kabarettisten Markus Lins und Manfred Kräutler setzten mit Teilen ihres neuen Programms “Tromma” einen fulminanten Schlusspunkt. AME














