Ein halbes Jahrhundert gelebte Gemeinschaft in Rankweil

Beim Jubiläum der Seniorenrunde standen personelle Wechsel und sozialer Wert des Vereins im Fokus.
Rankweil Ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte stand im Mittelpunkt der Jubiläumsversammlung der Seniorenrunde Rankweil, zu der zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Gemeinde und Nachbargemeinden gekommen waren. Unter ihnen befanden sich Nationalratsabgeordnete Heike Eder, Rankweiler Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall, Übersaxens Gemeindeoberhaupt Manfred Vogt, Meiningens “Chef” Gerd Fleisch, Christian Vetter (Vorarlberg 50plus), Landesobmann Werner Huber, die mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung des Vereins unterstrichen. Gegründet wurde die Seniorenrunde Rankweil von Franz Abbrederis, der in den vergangenen Jahren als Obmannstellvertreter tätig war und nun seine Funktion zurücklegte. Zu seinem Nachfolger wurde Johann Hauser einstimmig gewählt, auch im Finanzbereich kam es zu einer Veränderung, Benno Graber übernahm die Agenden von Finanzreferent Joe Lampert.

Mit aktuell 563 Mitgliedern zählt die Seniorenrunde Rankweil zu den großen und stabilen Vereinen der Gemeinde, was auch der Rückblick zeigte, der von zahlreichen Aktivitäten, Ausflügen, Wanderungen und gemeinsamen Veranstaltungen geprägt war. Gerade im Jubiläumsjahr sollen diese Angebote über das gesamte Jahr hinweg fortgesetzt und erweitert werden. Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall hob in ihrem Statement besonders den gesellschaftlichen Wert der Seniorenrunde hervor und betonte: “Das ist eine wichtige Arbeit und wir unterstützen das Angebot, was ihr leistet.” Gemeinsame Aktivitäten seien ein zentraler Beitrag gegen Einsamkeit im Alter, ein Thema, das vielerorts zunehmend an Bedeutung gewinne, und genau hier leiste der Verein einen unverzichtbaren sozialen Dienst für die Gemeinde.

Gleichzeitig würdigte Wöß-Krall das langjährige ehrenamtliche Engagement und wünschte den neu gewählten Vorstandsmitgliedern viel Glück, verbunden mit den Worten: “Ihr seid ein ganz toller Verein und leistet viel für Rankweil.” Glückwünsche kamen auch von befreundeten Seniorenorganisationen, unter anderem von der Obfrau der Seniorenrunde Sulz-Röthis-Viktorsberg, Reinelde Gut, die zur “goldenen Hochzeit” einen Gugelhupf überreichte. Für die musikalische Umrahmung sorgte Gerd Fleisch, der damit ebenfalls ein Zeichen der Verbundenheit über Gemeindegrenzen hinweg setzte.VN-TK



