Kein Podestplatz, aber starke Auftritte des Quartetts

Drei Klauser und ein Götzner Ringer zeigten im Ausland gute Leistungen.
Klaus Beim stark besetzten internationalen Greco-Turnier in Tallinn zeigten drei Ringer aus Klaus und ein Athlet von Götzis mit Platz fünf, acht, neun und elf auf. Allen voran überzeugte Leonhard Junger mit Rang fünf in der Königsklasse bis 130 Kilogramm.143 Athleten aus 14 Nationen gingen beim internationalen Turnier in Estland auf die Matte – mittendrin ein Quartett aus dem Ringer Leistungszentrum Vorarlberg. Auch wenn es diesmal nicht für Edelmetall reichte, durften sich die Oberländer-Sportler über mehrere starke Vorstellungen freuen.

Für das beste rot-weiß-rote Ergebnis sorgte HSZ-Soldat Leonhard Junger vom KSK Klaus. In der Gewichtsklasse bis 130 Kilogramm behauptete sich der Schwergewichtler in der allgemeinen Klasse gegen internationale Konkurrenz und kämpfte sich bis auf Rang fünf vor. In einem Feld mit physisch enorm präsenten Gegnern bewies Junger einmal mehr, dass er auf diesem Niveau mithalten kann.
Eine Talentprobe lieferte auch Paul Maier (KSK Klaus) ab. Der U20-Athlet wagte in der Klasse bis 87 Kilogramm seinen ersten großen internationalen Auftritt bei den Männern. Mit einem Sieg und einer knappen Punkteniederlage sammelte er wertvolle Erfahrung und belegte am Ende den achten Platz. Ein Ergebnis, das Mut macht – vor allem mit Blick auf seine noch junge Karriere.

Für eine zusätzliche Vorarlberger Note sorgte Anton Hrybelnyk vom KSV Götzis. Der Athlet, der wie die Klauser regelmäßig im Leistungszentrum trainiert, erreichte in der Klasse bis 82 Kilogramm den neunten Rang. Bei insgesamt 19 Teilnehmern verbuchte Hrybelnyk einen Sieg und musste eine Niederlage hinnehmen – ein solider Auftritt in einem dicht besetzten Teilnehmerfeld.
Knapp dahinter reihte sich Christian Duelli (KSK Klaus) ein. In der Gewichtsklasse bis 77 Kilogramm belegte er nach einer Punkteniederlage Rang elf. Auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick unspektakulär wirkt, zeigte Duelli phasenweise starke Ansätze gegen erfahrene Gegner.
Nach einer gezielten Turniervorbereitung im Ringer Leistungszentrum Vorarlberg läuft dort bereits die nächste Trainingsphase. Der Blick richtet sich nach vorne – auf kommende internationale Einsätze, bei denen das Podest wieder in Reichweite rücken soll. VN-TK