Saisonende für den EC Bregenzerwald

Der HC Meran drehte eine 2:1-Führung der Wälder im Schlussdrittel zu seinen Gunsten.
Dornbirn Dornbirn Die Bedeutung des Spiels war zu Beginn augenscheinlich – die Null sollte hinten so lange wie möglich halten. Deshalb waren auch gute Möglichkeiten in der Anfangsphase Mangelware. Mit Fortdauer der Partie tauten die Angriffslinien jedoch auf und beide Keeper konnten sich fortan nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Auf Seiten der Wälder hatten unter anderem Philipp Pöschmann (8.), Julian Zwerger (11.), Jesse Rantanen (12.) sowie David König den Führungstreffer auf der Schaufel. Erstmals jubeln durften allerdings die Gäste. Enrico Larcher verwertete ein Zuspiel von Rasmus Nousiainen mustergültig. Im Mittelabschnitt legten die Hausherren einen Zahn zu und Nico Kramer war der Nutznießer im Powerplay im Anschluss an einen Gestocher vor dem Tor der Südtiroler (23.). Nur wenige Sekunden später verweigerten die Unparteiischen nach eingehendem Videostudium den vermeintlich zweiten Treffer der Meraner. Nun begegneten sich die Kontrahenten, wie schon zuvor, wieder mit offenem Visier. Das erste Überzahlspiel der Gäste überstanden die Eerme-Cracks mit Glück unbeschadet und in Minute 31 ließ Bernhard Posch das Netz zum zweiten Mal für die Wälder zappeln, wobei Josef Flick die Vorarbeit leistete. Kurz darauf bekamen die Hausherren das dritte Powerplay zugesprochen, sie konnten dieses Mal allerdings kein Kapital daraus schlagen. In den letzten Minuten vor der nächsten Eisreinigung drückten die Tiger aufs Tempo und schnürten die Meraner regelrecht ein. Ein weiteres Tor blieb den 1200 Fans aber vorerst vorenthalten. Nach Wiederbeginn schienen die Wälder mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein, denn die Südtiroler erzielten binnen lediglich 11 (!) Sekunden in Minute 43 zwei Treffer zum 2:3. Hierfür zeichneten David Trivellato sowie Jakob Fuchs verantwortlich. Und es sollte noch dicker kommen. Fünf Zeigerumdrehungen später ließ Daniel Gellon das 2:4 folgen. Die Wälder warfen nun zwar alles in die Waagschale, stürmten mit Mann und Maus. Filip Cruseman versetzte Julian Zwerger & Co. dann aber den Todesstoß (53.) und Nicholas Rein sorgte für den Endstand von 2:6 (57.). Somit ist der Traum vom Viertelfinal-Play-off geplatzt. SIHA