Entscheidung gefallen! Paul Wanner spielt für Österreich

Laut “Sky” hat sich der Ex-Bayern-Spieler für die Heimat seiner Mutter entschieden.
Eindhoven Er ist in Dornbirn geboren, war mit 16 Jahren erstmals Trainingsgast beim österreichischen Nationalteam und hat nun, im Alter von 20 Jahren, seine Entscheidung gefällt. Der Ex-Bayern- und jetzige Eindhoven-Spieler wird künftig für das Land seiner Mutter (Silvana) auflaufen und will die Chance, sogar noch auf den WM-Zug aufspringen zu können, nützen. Die Teamchefs Ralf Rangnick (ÖFB) und Julian Nagelsmann (DFB), einst auch sein Trainer beim FC Bayern, hatten sich intensiv um Paul Wanner bemüht. Doch der Sohn von Ex-Austria-Lustenau-Spieler Klaus Wanner, der zuletzt als Mitglied der deutschen U21-Nationalelf die EM-Endrunde 2025 bestritten hat, will nunmehr für Österreich spielen.
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Damit darf der Mittelfeldspieler wohl schon mit einer Nominierung für die beiden Test-Länderspiele der ÖFB-Elf gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März) rechnen. Zumal sich Rangnick (67) gut zweieinhalb Jahre sehr um den im Ländle geborenen Linksfuß bemüht hat.

Beim FC Bayern hatte Wanner als Supertalent gegolten. Noch immer hält er den Rekord als jüngster Bundesliga-Spieler der Klubgeschichte. Wanner war 16 Jahre und 15 Tage, als er am 7. Jänner 2022 im Heimspiel gegen Mönchengladbach eingewechselt wurde. Nach Leihen zum SV Elversberg und 1. FC Heidenheim war er im Sommer 2025 fix zum niederländischen Spitzenklub PSV Eindhoven gewechselt. Unter Trainer Peter Bosz stand er in bislang 25 Spielen des Tabellenführers in der “Eredivisie” zwölfmal in der Startelf und erzielte dabei zwei Treffer. Auch in der Gruppenphase der Champions League, u. a. auch gegen den FC Bayern (1:2), war Wanner in sechs von acht Begegnungen im Einsatz.
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Laut “Sky” fühlte sich Wanner durch das Bemühen zweier Verbände geehrt. Der Austausch mit dem ÖFB habe permanent stattgefunden, mit Ralf Rangnick und seinem Trainerteam habe er seit sehr langer Zeit einen super offenen, ehrlichen Austausch gehabt. “Diesen haben wir in den vergangenen Wochen noch einmal intensiviert”, wird Wanner bei “Sky” zitiert. Es sei bei der Entscheidung “nicht um kurzfristige Überlegungen” gegangen, so Wanner mit Blick auf eine mögliche WM-Teilnahme: “Es geht darum, was man fühlt. Hier bin ich speziell Antonio di Salvo und Julian Nagelsmann sowie dem ganzen DFB dankbar: Denn alle Gespräche waren fair und auf einer Ebene ohne jeden Druck. Es ging dabei nie um irgendwelche Garantien. Es geht nur darum, was man fühlt.