So formte Fink sich die Altach Juniors

Regionalliga / 12.03.2026 • 12:30 Uhr
Markus Podhradsky, Rene Fink und Eric Orie hoffen auf sportliche Erfolge der SCRA Juniors.VEREIN
Markus Podhradsky, Rene Fink und Eric Orie hoffen auf sportliche Erfolge der SCRA Juniors. VEREIN

Rene Fink steht mit der zweiten Altacher Garnitur vor dem Debüt auf der SCRA-Trainerbank.

Altach René Fink steht kurz vor seinem ersten Pflichtspiel als Trainer der SCR Altach Juniors. Als Fink im Winter übernahm, begann für ihn keine hektische Kurzmission, sondern ein Aufbauprozess. “Ich glaube schon, dass es ein Vorteil ist, im Winter zu einer Mannschaft zu stoßen, weil man einfach mehr Zeit hat, die eigene Idee einzubringen und zu trainieren”, sagt er. Genau diese Zeit habe er genutzt. Wochen voller Trainingseinheiten, Testspiele, Analysen – ohne den unmittelbaren Druck eines Pflichtspiels.

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Im Mittelpunkt stand die Struktur. Fink arbeitete intensiv an der Ordnung gegen den Ball, an klaren Abläufen im Ballbesitz und an sauberen Umschaltmomenten. “Wir haben versucht, in allen vier Spielphasen zuzulegen”, erklärt er. Je länger die Vorbereitung dauerte, desto besser sei die Umsetzung geworden. Abläufe wurden automatisiert, Laufwege abgestimmt, Kommunikation eingefordert.

“Es hat im Herbst schon Dinge gegeben, die gut funktioniert haben. Das wollten wir beibehalten”, betont Fink. Entscheidend ist für den 33-Jährigen, dass er monatelang Zeit hatte, seine Idee Schritt für Schritt zu verankern.

Rene Fink will seine neuen Ideen baldigst umsetzen.
Rene Fink will seine neuen Ideen baldigst umsetzen.

Besonders reizvoll ist für ihn die Arbeit mit einer sehr jungen Mannschaft. Viele Spieler stammen aus der Akademie, viele stehen am Beginn ihrer Entwicklung. “Die Mannschaft ist sehr jung, hat aber enormes Potenzial.” Seine Aufgabe sehe er darin, jeden Einzelnen weiterzubringen und gleichzeitig ein funktionierendes Kollektiv zu formen.

Im Vergleich zu seinen früheren Stationen in Egg und Alberschwende erlebt Fink in Altach andere Rahmenbedingungen. “Die Infrastruktur und die Möglichkeiten hier sind ein Riesenunterschied. Es ist ein Privileg, in einem Verein dieser Größe arbeiten zu dürfen.” Doch bei aller Professionalität bleibe die Basis gleich: Disziplin, Klarheit und der Wille, sich ständig zu verbessern.

Rene Fink steht vor seinem Trainerdebüt in Altach II.
Rene Fink steht vor seinem Trainerdebüt in Altach II.

Dass nun das erste Pflichtspiel ansteht – ausgerechnet ein Derby gegen den FC Lustenau – ist für Fink der nächste logische Schritt. Nach Monaten der Vorbereitung soll sichtbar werden, was intern gewachsen ist. “Wir gehen in jedes Spiel mit der Einstellung, das Maximum herauszuholen”, sagt er. Die lange Anlaufzeit soll sich nun auszahlen – nicht in großen Worten, sondern in klar erkennbaren Abläufen auf dem Platz. VN-TK