Viele Chancen, keine Tore: Altach Juniors und Lustenau teilen Punkte

Regionalliga / 15.03.2026 • 20:06 Uhr
Nemanja Krstovic (r.) zählte zu den Aktivposten bei Altach Juniors. VN-VOLKER SCHNEIDER
Nemanja Krstovic (r.) zählte zu den Aktivposten bei Altach Juniors. VN-Schöller

0:0 im Westliga-Derby im Schnabelholz. Keinem Team gelang der Befreiungsschlag.

Altach Zum Frühjahrsauftakt in der Regionalliga West trennten sich die SCR Altach Juniors und der FC Lustenau im Vorarlberger Derby torlos mit 0:0. Auf dem Nebenplatz des Stadions Schnabelholz sahen die Fans zwar zahlreiche Torchancen, ein Treffer wollte jedoch auf beiden Seiten nicht gelingen. In der Tabelle half das Remis keinem der beiden Teams entscheidend weiter: Altach II bleibt auf Rang 15, der FC Lustenau liegt weiterhin auf Platz 14.

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Zengin war aktiv, aber Zählbares wollte nicht gelingen.
Zengin war aktiv, aber Zählbares wollte nicht gelingen. VN-Schöller

Die Partie begann durchaus schwungvoll. Beide Mannschaften suchten früh den Weg nach vorne, ohne dabei jedoch zu großes Risiko einzugehen. Die erste gute Gelegenheit gehörte den Gästen aus Lustenau. Kerim Kalkan kam in der 19. Minute erstmals gefährlich zum Abschluss, scheiterte jedoch ebenso wie wenige Minuten später erneut (27.) am aufmerksamen Altacher Schlussmann Elias Scherf. Auch Julian Mair prüfte den Altach-Torhüter mit zwei Abschlüssen (33./62.), während Adrian Mendes kurz vor der Pause eine weitere Möglichkeit für die Blau-Weißen vergab (45.).

Ein Punkt zum Debüt für Altach Neotrainer Rene Fink im Derby gegen FC Lustenau.
Ein Punkt zum Debüt für Altach Neotrainer Rene Fink im Derby gegen FC Lustenau. VN-Schöller

Doch auch die Hausherren ließen ihre Chancen liegen. Vor allem Luca Kronberger sorgte immer wieder für Gefahr im Offensivspiel der Rheindörfler. Der Profi aus dem Bundesligakader hatte in der 37. Minute die Führung am Fuß und kam auch nach der Pause noch einmal aussichtsreich zum Abschluss (76.). Dazwischen scheiterten Nemanja Krstovic (38.), Dogukan Sismanlar (61.) sowie kurz vor Schluss Yannick Gruber (86.) mit ihren Versuchen.

Viele Chancen aber keine Tore.
Viele Chancen aber keine Tore. VN-Schöller

Am Ende blieb es somit beim torlosen Remis in einem Derby, das vor allem von vielen vergebenen Chancen geprägt war. Die beiden Torhüter Elias Scherf bei Altach und Noah Küng bei Lustenau hielten ihre Teams mit mehreren Glanztaten im Spiel und sorgten dafür, dass der Ball an diesem Nachmittag nicht den Weg über die Linie fand.

300 Zuschauer sahen das ersten RLW-Derby.
300 Zuschauer sahen das ersten RLW-Derby. VN-Schöller

Die Negativserien beider Ländle-Mannschaften setzten sich damit fort. Die Altach Juniors warten nun bereits seit neun Meisterschaftsspielen auf einen Sieg. Der letzte volle Erfolg datiert vom 20. September des vergangenen Jahres, als die Rheindörfler den FC Kufstein mit 3:1 besiegten. Der FC Lustenau wiederum blieb auch im sechsten Auswärtsspiel in Folge ohne Sieg, nachdem es zuletzt sogar fünf Niederlagen in Serie auf fremden Plätzen gesetzt hatte. Im Mittelfeld der Altacher lenkten Nemanja Krstovic und Emre Yabantas über weite Strecken das Spiel der Gastgeber.

Noah KÜng hielt seinen Kasten rein.
Noah KÜng hielt seinen Kasten rein. VN-Schöller

Altach-Trainer René Fink zeigte sich nach seinem Debüt dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir waren die aktivere Mannschaft. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben alles probiert mit viel Ballbesitz, aber der Gegner stand sehr tief, da war es schwer, Torchancen zu kreieren.“

Hüseyin Zengin gegen de Freitas.
Hüseyin Zengin gegen de Freitas. VN-Schöller

Auch Lustenau-Coach Philipp Hagspiel sprach von einer insgesamt gerechten Punkteteilung: „Wir wollten defensiv gut stehen und die Taktik ist aufgegangen. In der ersten Halbzeit müssen wir eigentlich in Führung gehen, wir hatten gute Möglichkeiten. Aber der Punkt geht in Ordnung.“ VN-TK

Viele Zweikämpfe prägten das Prestigeduell.
Viele Zweikämpfe prägten das Prestigeduell. VN-Schöller
Überall wurde mit Haken und Ösen gezogen. De Freitas mit Julian Mair.
Überall wurde mit Haken und Ösen gezogen. De Freitas mit Julian Mair. VN-Schöller