Zwei Livekonzerte im VogelfreiRAUM Rankweil

Twangmen und Pandoras Dream bringen Klangexperimente nach Rankweil.
Rankweil Der VogelfreiRAUM Rankweil lädt im März gleich zu zwei außergewöhnlichen Livekonzerten, die musikalisch unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch eines gemeinsam haben: Sie richten sich an ein Publikum, das neugierig auf neue Klangwelten ist. Den Auftakt macht am Freitag, 20. März, die Band Twangmen. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist bereits ab 19 Uhr. Die Formation entstand im Jahr 2010 als instrumentales Projekt aus Gitarre, Bass und Schlagzeug. Über Jahre hinweg entwickelte die ursprüngliche Besetzung ihren Sound mit großer Intensität weiter und formte aus improvisierten Ideen ein eigenständiges Repertoire. 2018 erweiterte sich das Klangspektrum der Band schließlich durch Cello und Keyboards. Seither bewegt sich die Musik der Gruppe zwischen epischen Songstrukturen, verträumten Klangflächen und kraftvollen Ausbrüchen. Die Stücke lassen sich nur schwer in klassische Genres einordnen und entfalten gerade dadurch ihren besonderen Reiz. Twangmen verbinden atmosphärische Passagen mit energiegeladenen Momenten und schaffen so eine musikalische Mischung, die gleichzeitig meditativ und explosiv wirken kann.

Nur zwei Tage später folgt ein weiteres musikalisches Erlebnis. Am Sonntag, 22. März, präsentiert das internationale Klangprojekt Pandoras Dream um 17 Uhr sein Programm “After the Noise”, Einlass ist ab 16.30 Uhr. Hinter dem Projekt steht eine besondere Zusammenarbeit dreier Musiker aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Der griechische Musiker Andreas Paragioudakis, der deutsche Kontrabassist Florian King und der palästinensische Perkussionist und Vokalkünstler Tony Majdalani verbinden ihre musikalischen Traditionen zu einer atmosphärischen Klangreise. Grundlage des Programms ist das universelle Gedicht “After the Noise” der Schweizer Autorin und Malerin Lucie Schaeren. Daraus entwickeln die Musiker eine vielschichtige Klanglandschaft, die sowohl zum Nachdenken anregen als auch Trost und Hoffnung vermitteln soll. Paragioudakis spielt Mandoline, Lyra, Laute, Stimme und elektronische Elemente, King ergänzt den Kontrabass und elektronische Klangflächen, während Majdalani Percussion und Gesang beisteuert. VN-TK