Machtdemonstration im ersten Rennen

Nolde siegt in Leonding, das Team Vorarlberg kontrolliert das Rennen nach Belieben.
Leonding Besser hätte der Auftakt kaum verlaufen können: Das Team Vorarlberg hat beim Saisonstart der Austrian Road Cycling League in Leonding ein klares Ausrufezeichen gesetzt – und dabei nicht nur gewonnen, sondern das Rennen über weite Strecken kontrolliert.

Bei besten Bedingungen entwickelte sich das 153 Kilometer lange Rennen mit rund 1800 Höhenmetern schnell zu einem echten Härtetest. Und mittendrin: das Team Vorarlberg. Von Beginn an präsent, von Beginn an bestimmend. Tobias Nolde und Dominik Röber setzten sich früh in einer Spitzengruppe fest und diktierten das Tempo. Dahinter sorgten Philipp Hofbauer, Emanuel Zangerle und Kilian Feurstein dafür, dass auch im Feld kein Ruhepol entstand – eine geschlossene Teamleistung, die den Grundstein für den späteren Erfolg legte.
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Die Entscheidung fiel in den technisch anspruchsvollen Finalrunden. Nolde konnte sich gemeinsam mit Maximilian Schmidbaur absetzen, während Hofbauer aus der Verfolgergruppe heraus alles versuchte, um noch einmal heranzukommen. Doch vorne war Nolde nicht mehr zu stoppen. Im Sprint zeigte der Neuzugang seine Klasse – souverän, abgeklärt, siegessicher.

“Wir haben das Rennen aktiv gestalten wollen und dies auch umgesetzt. Wir waren immer präsent, und es war egal, wer von uns am Podium ist. Dass es gleich für den Sieg reicht hier bei meinem ersten Start in Leonding, ist großartig. Ebenso die Teamleistung aller meiner Teamkollegen”, sagte ein sichtlich zufriedener Sieger im Ziel.

Dass hinter Nolde mit Hofbauer (4.) und Röber (5.) zwei weitere Fahrer des Vorarlberger Teams ganz vorne landeten, unterstreicht die Dominanz zusätzlich. Auch Zangerle (12.) und Feurstein (14.) rundeten mit soliden Platzierungen eine Vorstellung ab, die vor allem eines zeigt: Dieses Team ist in der Breite stark.
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Der Lohn: Nolde übernimmt die Führung in der Einzelwertung, das Team Vorarlberg setzt sich an die Spitze der Mannschaftswertung.