50 Jahre Sonnenkopfbahn: Rückblick auf Bau und Betrieb des Skigebiets im Klostertal

Vor 50 Jahren eröffnet, prägt die Sonnenkopfbahn das Klostertal nachhaltig.
klösterle Im Frühsommer 1975 begannen die Bauarbeiten mit einer Hilfsseilbahn. Ende Juni wurden die Arbeiten am Talstationsgebäude aufgenommen, das innerhalb eines Monats fertiggestellt werden konnte. Der Doppelsessellift, die Tal- und Bergstation sowie die Lifte am Berg waren bis zum Beginn der Wintersaison fertiggestellt. Lediglich die Sessel für die Zubringerbahn mussten noch eingehängt werden. Die Aufnahme des Betriebs erfolgte am 25. Dezember 1975. In der ersten Wintersaison nahm auch die neu gegründete Skischule Klostertal ihren Betrieb auf, die von Erich Melmer geleitet wurde.

Von der Talstation mit 600 Parkplätzen, unterhalb der Bundesstraße (die S 16 wurde an dieser Stelle erst später gebaut), führte ein Doppelsessellift zur Bergstation. Das Herzstück des Skigebiets war der 1950 Meter lange Obermuri-Schlepplift. Bis 1988 wurden neue Liftanlagen errichtet, darunter neben weiteren Schleppliften auch die Glattingratbahn und die Obermoosbahn als Zweiersessellifte. Die finanziellen Kapazitäten des Skigebiets verbesserten sich durch die Beteiligung der Arlberger Bergbahnen beträchtlich.

Mit der Eröffnung der Sonnenkopfbahn vor 50 Jahren stellte sich auch die Frage nach der gastronomischen Versorgung der Gäste im Skigebiet. Eine ehemalige Baubaracke diente als erstes Bergrestaurant und verfügte zudem über eine Sonnenterrasse. Die erhöhten Kapazitäten machten jedoch im Laufe der 1980er-Jahre eine neue Lösung für den Restaurantbetrieb notwendig. 1987 konnte der Neubau eines Bergrestaurants in unmittelbarer Nähe zur Bergstation umgesetzt werden. Dieses besteht seit fast vier Jahrzehnten und wurde mehrfach angepasst und umgebaut.