Aufregung im Nachwuchsfußball: Drei Fälle sorgen für Wirbel

Nicht spielberechtigte Spieler und ein Spielabbruch beschäftigen den Verband.
Feldkirch Der Abbruch des U16-Meisterschaftsspiels zwischen dem FC BW Feldkirch und dem FC Lauterach sorgt im Vorarlberger Nachwuchsfußball weiter für Gesprächsstoff. Laut Entscheidung des Vorarlberger Fußballverbands konnten die Begegnung und der reguläre Spielbetrieb nicht ordnungsgemäß fortgesetzt werden, weil die Linien auf dem Spielfeld nicht ausreichend sichtbar gewesen seien. Der Verband reagierte mit einer Strafverifizierung zugunsten des FC Lauterach U16. Die Partie wurde mit 3:0 und drei Punkten für die Gäste gewertet. Gerade im Nachwuchsbereich gelten klare Vorgaben für die Durchführung von Meisterschaftsspielen, dazu zählt auch eine einwandfreie Platzmarkierung. Der Fall sorgt nun auch deshalb für Aufmerksamkeit, weil Spielabbrüche in den Nachwuchsligen vergleichsweise selten vorkommen.
Doch damit nicht genug: Der Vorarlberger Fußballverband musste sich in den vergangenen Tagen gleich mit mehreren Vorfällen beschäftigen. Besonders teuer wurde es für den FC Lauterach U10 D. Beim Meisterschaftsspiel gegen die SPG Brederis/Meiningen U10 sollen laut Verband nicht spielberechtigte Spieler eingesetzt worden sein. Die Partie wurde ebenfalls mit 3:0 und drei Punkten für die SPG gewertet. Zusätzlich wurde eine Ordnungsstrafe von 500 Euro verhängt.
Auch der FC Schruns blieb nicht ohne Konsequenzen. Nach dem Meisterschaftsspiel gegen den VfB Bezau gelang unmittelbar nach dem Schlusspfiff ein Flitzer auf das Spielfeld. Der Verband wertete dies als Verletzung der Sicherheitsbestimmungen und verhängte eine Geldstrafe von 100 Euro. VN-TK