Die Joker stachen: Admira Dornbirn siegt im Stadtderby

Sport / 25.05.2026 • 10:46 Uhr
Admira Dornbirn Spielmacher Maximilian Lampert im Zweikampf mit Blago Pranjic. VN-STEURER
Admira Dornbirn Spielmacher Maximilian Lampert im Zweikampf mit Blago Pranjic. Steurer

Imre und Mora schießen Klocker-Elf zurück auf Rang zwei der Eliteliga-Tabelle.

Dornbirn Vor fast 1000 Zuschauern hat Admira Dornbirn das prestigeträchtige Stadtderby beim Dornbirner SV verdient mit 2:0 gewonnen und sich damit im Aufstiegskampf der VOL.AT-Eliteliga eindrucksvoll zurückgemeldet. In einer emotional geführten Partie mit spielerischen Vorteilen für die Gäste sorgten zwei Joker in der Schlussphase für die Entscheidung. Elijah Imre brachte Admira in der 64. Minute in Führung, Alejandro Dominguez Mora stellte mit einem sehenswerten Distanzschuss in der 78. Minute den Endstand her.

Maximilian Lampert gegen Milan Rakic. VN-STEURER
Maximilian Lampert gegen Milan Rakic. VN-STEURER

Damit feierte der zweifache Eliteliga-Vizemeister bereits den sechsten Auswärtssieg der Saison und rückte in der Tabelle wieder auf Platz zwei vor. Nur noch ein Punkt trennt die Mannschaft von Langzeittrainer Herwig Klocker von Spitzenreiter Röthis. Der Dornbirner SV bleibt trotz der Heimniederlage Tabellen-Sechster und besitzt weiterhin reelle Chancen auf den Aufstieg in die neue Regionalliga West.

Vor allem die Einwechslungen von Imre und Mora erwiesen sich als goldrichtig. Imre brachte nach seiner Hereinnahme sofort mehr Dynamik in die Offensive und erzielte mit seinem fünften Saisontor einen wichtigen Treffer im Aufstiegsrennen. Der 22-Jährige, der einst vom FC Dornbirn zur Admira gewechselt war und mittlerweile fast 100 Pflichtspiele für die Messestädter absolviert hat, hätte wenig später beinahe noch nachgelegt. In der 76. Minute scheiterte der Mittelfeldspieler nur knapp am zweiten Treffer. Zwei Minuten später machte Mora dann alles klar. Der erst in dieser Saison von Hohenems nach Dornbirn gewechselte Mittelfeldspieler zog von der Strafraumgrenze ab und traf mit einem glasharten Schuss unhaltbar ins rechte Eck. Für den 24-Jährigen, der bereits mehrjährige Erfahrung in der Westliga gesammelt hat, war es der dritte Saisontreffer. Beim Dornbirner SV erhielt diesmal Cedric Nadrei im Tor den Vorzug gegenüber Stammkeeper Nicolas Mohr. Gegen die beiden Gegentreffer war der Schlussmann allerdings machtlos.

Stark auf der Außenbahn: Admira Kicker Martin Brunold. VN-STEURER
Stark auf der Außenbahn: Admira Kicker Martin Brunold. VN-STEURER

Die Gäste präsentierten sich im richtigen Moment abgeklärt, effizient und mental stark. Für den DSV gibt es trotz der Derbypleite aber auch positive Zukunftsaussichten: Nach Julius Fischer aus Ludesch verpflichteten die Haselstauder mit Andre Ganahl einen weiteren starken Mittelfeldspieler, der sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzen soll. VN-TK