Zwei Millionen für schwer kranke Kinder

Spendensammeln für “Golmer Cross Golf Charity”-Team seit 18 Jahren eine “Herzenssache”.
Tschagguns Die harten Schicksale von schwer kranken Kindern bewegen drei Montafoner Familien und viele ihrer oft schon etliche Jahre ins Tal kommenden Freunde sehr. Um sie zumindest ein wenig besser erträglicher machen zu können, haben sich Gertrud und Stefan Tschohl (“Montafoner Hof”), Angelika und Thomas Amann (“Haus Matschwitz”) sowie Anita Wachter und HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber zur Initiative “Golmer Cross Golf Charity” (“GCGC”) zusammengeschlossen.

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Der Name bezieht sich auf das ungewöhnliche, über die Weltmeisterschaftspiste von Anita Wachter führende Golfturnier, zu dem sich heuer 167 Teilnehmer:innen einfanden. Vor dem Golfen gibt es zur Stärkung ein Frühstück im Haus Matschwitz, in dessen Verlauf die jeweils neu betreuten Familien und ihr Leid vorgestellt werden. Zu berichten gibt es dabei auch von den Verbesserungen, die durch den Einsatz von GCGC-Feldern erreicht werden konnten. Von den insgesamt hundert unterstützten Familien gibt es nach Auskunft von Gertrud Tschohl jährlich eine Rotation von zwanzig.

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Seit einigen Jahren gibt es am Vorabend des Turniers in Zusammenarbeit mit der “Silvretta Montafon” die “Genuss-Gondeln”. In den Gondeln der Valiserabahn, eine davon trägt übrigens das GCGC-Logo, konnten die Teilnehmer:innen der ausverkauften Veranstaltung Rebensäfte ausgesuchter Weingüter, Edelbrände regionaler Brenner, Bier, Brot und Käse, aber auch Live-Musik genießen. Nach der dreistündigen Gondel-Tour gab es in der Markthalle eine längere, stimmungsvolle Party mit dem aus Petra Heim und Kurt Lipburger bestehenden Duo “Zündstoff”.

Das traditionsgemäß in Dirndl, Lederhosen und “GCGC-Filzhüten” bestrittene Turnier gewann ein aus österreichischen und Schweizer Teilnehmer:innen gebildeter “Flight”. Danach ging es in die Golmerbahn-Bergstation “Grüneck”, genauer gesagt das Restaurant “Feineck”. Dort wurden die Gäste mit feinen Vor-, Haupt- und Nachspeisenbuffets verwöhnt, wurden aber von “Zündstoff”-Petra bald einmal aufgefordert, die Hände vom Besteck zu nehmen und partymäßig in die Höhe zu strecken.

Als bewährte Besonderheit gab es schließlich die Versteigerung von sehr schönen Preisen. Dazu gehörten von Jan Post zur Verfügung gestellter Gouda-Käse oder das von dem der GCGC seit zehn Jahren verbundenen Charity-Winzer Anton Waldschütz. Er hatte zum einen den Genussgutschein für zwei Personen in einer Suite im Genuss-Hotel seines Freundes Toni Möhrwald dabei, ergänzt durch “einen Tag mit Anton Waldschütz in dessen Weingärten im Wagram und im Kamptal sowie seinem Heurigen”. Letzteres könne man nicht kaufen. Die Weinwiege samt Großflasche von Waldschütz ersteigerte Leopold Berthold von Liebherr.

Im Verlauf der von Thomas Amann mit viel Einsatz, Charme und Eloquenz geleiteten Versteigerung erwarb Marco Burn aus der Schweiz den von HEAD bereitgestellten Tennisschläger mit der Unterschrift des Weltcupführenden Jannik Sinner und dem Zertifikat dazu. Unter den Hammer kamen auch ein von Wucher Helikopter und dem Tschaggunser GH “Löwen” zur Verfügung gestellter Preis (5-Täler-Rundflug und Abendessen für fünf Personen), eine mit dem GCGC-Logo versehene Jacques Lemans-Uhr, eine Kunstfotografie von Prinz Hubertus von Hohenlohe, ein E-Mountainbike im Wert von 6000 Euro (“Intersport Fischer, Schruns”), eine Büste des verstorbenen Künstlers Harald Batlogg. Hanno Egger (“SPORTEO”) und “PEOPLES” spendeten einen Flug zu einem ÖFB-Länderspiel in Wien, Kunsttischler Markus Juen einen Montafoner Beistelltisch in Pyramidenform. AME




















