Bei 80er an Schmetterlingskinder gedacht

Heimat / 05.06.2026 • 13:38 Uhr
Bei 80er an Schmetterlingskinder gedacht
“Quadro-Ernst” bekam von Hermine “Hermi” Amann eine schöne Spende überreicht.Arno Meusburger

Hermine Amann, Familie und Freunde sammeln bei Geburtstagsfest 1000 Euro für “debra”.

Koblach Das Fest zum 80. Geburtstag von Hermine Amann ist in mehrfacher Hinsicht besonders gewesen. Unter anderem deswegen, weil sie durch mehrere Berichte in den VN auf den seit Jahren unermüdlich für die “Schmetterlingskinder”-Hilfsorganisation “debra” Spenden sammelnden, landauf, landab als “Quadro-Ernst” bekannten Ernst Robol aufmerksam geworden ist. Zur Unterstützung der an einer verhältnismäßig seltenen Krankheit schwer leidenden Kinder wollte sie einen Beitrag leisten und bat ihre 25 Gäste, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen Geld mitzubringen. “Ich habe die Dame vorher nicht gekannt und bin von ihrem Anruf sehr angenehm überrascht worden”, berichtete der seit Jahrzehnten als DJ bei verschiedensten Veranstaltungen tätige Spendensammler beim Besuch im Haus der Jubilarin.

“Ischt des scho epas Ghörigs?” hat ihr Sohn Daniel gefragt, als “Hermi” ihm ihren Wunsch unterbreitete. Der ist Volksschuldirektor in Viktorsberg und unter anderem bei der “Singgemeinschaft Viktorsberg” aktiv, ließ sich schnell überzeugen. Er spielt wie seine Zwillingstöchter Miriam und Verena privat Gitarre und alle drei bereiteten für das Jubelfest von Mama und Oma im Altacher “Hirschen” als Überraschung ein Lied vor. Nach der Melodie eines Liedes von Amy Winehouse hieß es zu Beginn: “Jo manchmol sitzma zemma uf da Bank, denkan an all die tolla Sache, und i staun über dia Gschichta, dia varuzellsch mit dinam Stil und dinam Lacha”. Neben der Gratulation in Liedform spielten Sohn und Enkelinnen für die Gäste auch ein “Wunschkonzert”.

Speziell war das Feiern des Geburtstages zum “richtigen” Datum auch deswegen, weil Daniel Amann seit etlichen Jahren stark als Helfer beim Mösle-Meeting aktiv ist. Als Gratulanten fanden sich auch Tochter Ruth samt ihrem Mann Jay und den Kindern aus Florida ein. “Wir telefonieren jede Woche ein bis zwei Mal”, berichtete “Hermi” bei der Scheckübergabe. Ruth hat nach dem erfolgreichen Abschluss der HLW im Stubener Hotel “Mondschein” gearbeitet und ist auf eine Anzeige in den VN gestoßen. Mit der suchte eine Dornbirnerin eine Nachfolgerin für ihre Au-pair-Stelle. Dort hat die junge Frau Amann ganz in der Nähe eine aus Koblach stammende Au-pair, vor allem aber ihren aus Puerto Rico stammenden Mann kennengelernt.