Torjäger im Fokus der Sonntagsmatinee

VOL.AT-Eliteliga live aus Ludesch: Alles dreht sich um die Goalgetter Adem Kum und Esref Demircan.
Ludesch Wenn am Sonntag um 10 Uhr auf dem Sportplatz Allmein in Ludesch angepfiffen wird, steht mehr als nur ein gewöhnliches Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Das Walgauderby zwischen dem SV Ludesch und dem FC Nenzing verspricht Spannung, Prestige und das Duell zweier außergewöhnlicher Torjäger. Live zu sehen ist die Partie auf VOL.AT.
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Die Ausgangslage spricht leicht für die Hausherren. Ludesch liegt zwei Runden vor Saisonende mit 31 Punkten auf Rang neun der Eliteliga-Tabelle und hat damit sechs Zähler Vorsprung auf den FC Nenzing, der auf Platz 13 rangiert.

Während Ludesch auf den Langzeitverletzten und Stammtorhüter Antonio Romic verzichten muss, sind die Sorgen beim FC Nenzing noch größer. Die Oberländer verloren zuletzt fünf Meisterschaftsspiele in Folge und müssen zudem auf Spielmacher Semih Yasar verzichten, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Der Ausfall des Regisseurs wiegt schwer, zumal die Mannschaft ohnehin auf der Suche nach Stabilität ist.

Im Mittelpunkt stehen daher vor allem die beiden Offensivkräfte Adem Kum und Esref Demircan. Ludeschs Kum ist seit Jahren die Lebensversicherung seines Teams. Der 33-jährige Linksfuß erzielte in dieser Saison bereits 16 Tore und zeichnet damit für beinahe die Hälfte aller Ludescher Treffer verantwortlich. Insgesamt gelangen dem Angreifer in den vergangenen vier Jahren beeindruckende 64 Meisterschaftstore. Damit hatte er maßgeblichen Anteil am sportlichen Aufschwung des SV Ludesch.

Auf der anderen Seite verfügt Nenzing mit Esref Demircan ebenfalls über einen Ausnahmestürmer. Der ebenfalls 33-Jährige kam in dieser Saison trotz mehrerer muskulärer Verletzungen auf neun Treffer. Seine Bilanz der vergangenen Jahre ist jedoch bemerkenswert: In den letzten vier Spielzeiten erzielte Demircan insgesamt 86 Meisterschaftstore für den FC Nenzing. Besonders herausragend war die Saison 2022/23, in der ihm allein 39 Treffer gelangen.

Die letzten beiden direkten Duelle zwischen den beiden Walgaurivalen endeten jeweils mit einem Unentschieden. Vieles spricht daher dafür, dass auch diesmal Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf ein traditionsreiches Derby mit viel Zündstoff und prominenten Offensivkräften freuen. VN-TK