Am Arlberg heulen die Motoren

Sport / 19.06.2026 • 16:07 Uhr
Am Freitag und Samstag verwandelt sich Stuben in ein Fahrerlager
Am Wochenende verwandelt sich der Wintersportort Stuben in ein Fahrerlager.Manfred Noger

200 Boliden sind beim Arlberg-Bergslalom in Klösterle unterwegs.

Klösterle Der Begriff „Arlberg Rennen“ werden meist mit dem alpinen Skisport assoziiert, doch am Wochenende verwandelt sich der Wintersportort Stuben am Arlberg in ein großes Fahrerlager. Anlass dafür ist der Arlberg-Bergslalom, dritte und vierte Lauf des Internationalen Vorarlberger Dinovino Automobil Cups, organisiert vom Renn- und Rallye-Club Vorarlberg (RRCV) unter Langzeitpräsident Josef „Pepe“ Hammerer. Rund 200 Teilnehmer werden auf der als schönste Strecke im Kalender geltenden Route erwartet. Besonders erfreulich für die Region: Etwa 80 Prozent der Teilnehmer und deren Helfer übernachten vor Ort und sorgen so einen nicht unerheblichen Beitrag in den Kassen der Beherbergungsbetriebe.

Dominik Fröhle zählt zum Favoritenkreis
Dominik Fröhle zählt zum Favoritenkreis

Wenn ab 7:30 Uhr die Wertungsläufe beginnen, ist die heimische Elite des Motorsports vollständig vertreten. Das traditionsreiche Bergrennen, das bereits 1927 erstmals ausgetragen wurde – damals noch über 22 Kilometer von Braz bis zur Passhöhe – findet heute auf einer 1500 Meter langen Strecke statt. Besonders im Fokus steht Christoph Lampert, der mit seinem Sport Prototyp Nova Proto NP01 seinen einzigen Auftritt in Vorarlberg absolvieren wird.

Hubert Ganath gibt sein Saisonsdebüt
Hubert Ganath gibt sein Saisonsdebüt.

Durch das außergewöhnlich große Teilnehmerfeld sind die Parkmöglichkeiten in Stuben am Arlberg stark eingeschränkt. Der Veranstalter empfiehlt daher dringend, die Parkplätze beim Bauhof in Klösterle zu nutzen und anschließend mit dem Linienbus zum Startbereich zu fahren.

Evergreen Norbert Breuss mit seinem Toyota
Evergreen Norbert Breuss mit seinem Toyota.

Generell wird geraten, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu planen, um einen reibungslosen Ablauf und möglichst wenig Verkehrsaufkommen im Ort zu gewährleisten. Manfred Noger