Einstandsfest für Vorzeigeprojekt

Die “Alpenlodge Fuchsbau” im Bürserberger Zentrum bereichert Tourismus im Brandnertal
Bürserberg “Wir freuen uns riesig, dass wir hier unseren Traum verwirklichen konnten”, berichteten Marco und Stefanie Zechner beim Fest mit Familie, Freunden und am Projekt “Alpenlodge” beteiligten Bankern, Planern und Handwerkern. Auch für Vizebgm. Florian Neyer ist es ein “Vorzeigeprojekt”, das der vom Gastronomenpaar schon immer präsentierten Vision entspreche. Dazu brauche es neben Geschmack und Stil auch Mut und Durchhaltevermögen.

Die Zechners haben das 50 Meter Luftlinie vom Parkplatz der Einhornbahn I entfernte Grundstück, auf dem vor etlichen Jahren die Talstation eines Schlepplifts stand, nämlich bereits im Jahr 2018 erworben. Mit dem Plan, darauf einen Beherbergungsbetrieb zu errichten, an dem “Körper, Geist und Seele in Einklang kommen können”.

Entstanden nach dem Überwinden so mancher Widerstände ist ein Refugium mit zehn hochwertigen Apartments, von denen es sich bei sechs um Ferienwohnungen mit einem Schlafzimmer im Suiten-Stil handelt. Ideal für Paare und junge Familien. Weiters drei für bis zu sechs Personen geeignete 3-Zimmer-Apartments mit zwei Schlafzimmern und eine Ferienwohnung mit drei Schlafzimmern für Freundesrunden oder größere Familien. Jedes Apartment verfügt über eine eigene Sauna.

An den Eingangsbereich schließt sich die als eine Art Wohnzimmer gestaltete Lobby mit der sogenannten “Trust Bar” an, die rund um die Uhr zugänglich ist. Dort lassen sich Snacks und Getränke erwerben, aber auch frisch zubereitete und tiefgekühlte Speisen, die in der Apartment-Küche aufgewärmt werden können. Als “Halbpension 2.0” gibt es auf Vorbestellung einen Frühstückskorb an die Apartmenttür. Zimmerreinigungsdienste lassen sich dazu buchen, Haustiere können mitgebracht werden.

Am Vorabend der ersten Nutzung durch Gäste zeigte sich das in Gastrofamilien aufgewachsene Duo, das im vergangenen Dezember das von Marcos Eltern vor einem Vierteljahrhundert erbaute, auf 1450 Metern gelegene “Bergrestaurant Fuchsbau” übernommen hat, mit der Buchungslage “sehr zufrieden”. Die “Alpenlodge” ist 365 Tage im Jahr geöffnet, in den Zwischensaisonen setzen die Zechners auf Familien- und Wellnessurlauber sowie Seminarteilnehmer.

“Heute sind mir zweimal die Tränen gekommen”, beschrieb Marco Zechner seine Gefühle der größten Dankbarkeit für seine Frau Stefanie, die Eltern und Schwiegermama. Ein großes Dankeschön sprach er weiters den Gemeindeverantwortlichen für ihre Unterstützung, aber auch der Sparkasse Egg, Architekt Harald Bitschnau, Bauleiter Florian Galehr und allen Handwerkern für ihren großen Einsatz aus. Die letzten Tage seien “sehr intensiv gewesen, mit Arbeiten bis ein, zwei Uhr in der Früh”. Nur so habe der Eröffnungstermin gehalten werden können.
All das wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht das Mitarbeiterteam vom “Berghof Fuchsbau” den Zechners den Rücken frei gehalten hätte. Zudem trugen einige von ihnen, unter anderem der indonesische Sushi-Koch Riu, Matti mit den frischen Pinsen sowie Sous-Chefin Saskia mit Kurzrippenstücken vom hauseigenen Angus-Rind, stark zum Gelingen des Festes bei.
Architekt Bitschnau fand bei KI unter dem Begriff “Fuchsbau” drei Bedeutungen: die Behausung für das Tier, Popkultur und Gastronomie. Zwischen ersterem und letzterem gibt es Parallelen: Die Behausung führt anders als bei Dachs und anderen Tieren eben in einen Hang hinein, dient als Rückzugsort bei schlechtem Wetter, zur Paarung und Aufzucht des Nachwuchses. Der “Burgfrieden” bedeutet, dass Füchse auch Gänse und Kaninchen in ihren Bauen dulden. AME



































