So holte sich Rast die WM-Führung zurück

Sport / 14.07.2026 • 11:21 Uhr
So holte sich Rast die WM-Führung zurück
Rene Rast verließ Brasilien als Gesamtführender. VN

Rang acht für den Wahl-Vorarlberger in São Paulo beim Sieg der BMW-Teamkollegen.

São Paulo In Le Mans hatten René Rast und sein Teamkollege Robin Frijns trotz des zweiten Rangs im Klassiker die WM-Führung an das Toyota-Team Kobayashi/de Vries/Conway – wegen der doppelten Punkte für 24 Stunden – verloren, doch beim Sechsstundenrennen von São Paulo zogen der Wahl-Bregenzer und der Niederländer wieder gleich. Mit den vier Punkten für den achten Rang halten sie nun mit 75 Zählern die Gesamtführung, gleichauf mit dem Toyota-Trio, das in Interlagos bei wechselnden Bedingungen (Platz zwölf) keine Punkte erringen konnte.

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Wieder Spitzenreiter: Das BMW-Rast-Team. gepa

Beim Zieleinlauf dachten alle in der BMW-WRT-Box an die alleinige WM-Führung, doch Frijns wurde für eine verursachte Kollision mit dem Ferrari von Antonio Fuoco mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe belegt, was den Rückfall auf Platz acht bedeutete. Dass es bei BMW im vierten Jahr mit dem M Hybrid V8-Hypercar weiter aufwärtsgeht, zeigt der Sieg des zweiten Autos mit Marciello/Magnussen/Vanthoor. BMW konnte nun zwei der ersten vier Läufe der Langstrecken-WM (WEC) gewinnen, nachdem Rast/Frijns in Spa-Francorchamps als Erste über die Ziellinie gefahren waren.

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Rene Rast auch ein wenig nachdenklich. gepa

René Rast gratulierte sofort der Mannschaft im Schwesterauto, war aber natürlich nicht mit den verlorenen Punkten nach der Strafe glücklich. “Der Sieg ist ein großartiger Erfolg für uns alle. Und Robin und ich konnten die WM-Führung wieder zurückholen. Dennoch müssen wir untersuchen, warum wir nicht die Pace unseres Schwesterautos mitgehen konnten”, meinte der 39-Jährige kritisch. “Das war ein unglaubliches Wochenende. Das Siegerteam hat einen großartigen Job gemacht, aber auch die zweite Mannschaft konnte sich nach einem schwierigen Qualifying mit Platz 16 um acht Ränge verbessern”, kommentierte BMW-Sportchef Andreas Roos.

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Rene Rast im BMW . . .
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. . . und Ferdinand Habsburg in seinem Alpine. gepa/2

Ferdinand Habsburg belegte nach zeitweiliger Führung im Alpine mit Antonio Felix da Costa und Charles Milesi Platz zehn, weil im Finish ein Reifenschaden das Trio zurückwarf. In der GT3-Klasse holte Porsche-Werkfahrer Richard Lietz zum dritten Mal in vier Rennen Rang drei im Manthey-911er und ist in der WM-Wertung Vierter. Clemens Schmid wurde im ASP-Lexus Siebenter und ist nun WM-Achter. Der nächste WM-Lauf ist das “Lone Star Le Mans” in Austin/Texas am 6. September (über sechs Stunden). Gerhard Kuntschik