Heiße Saison im Tabellenkeller der Eliteliga

Vier Aufsteiger sorgen für Spannung um den Abstieg, einer muss am Ende runter.
Alberschwende Normalerweise steigt am Ende der Saison nur ein Klub aus der VOL.AT-Eliteliga in die Vorarlbergliga ab. Voraussetzung dafür ist, dass Bregenz in der 2. Liga bleibt und kein Vorarlberger Klub aus der Regionalliga West absteigen muss. Damit ist der Rahmen für einen spannenden Abstiegskampf gesteckt, auch wenn die endgültige Entscheidung erst im Frühjahr fallen wird.
Im Kreis der gefährdeten Mannschaften werden vor allem die vier Aufsteiger Alberschwende, Andelsbuch, Riefensberg und Schlins erwartet. Für sie beginnt die Saison mit einem klaren Ziel: möglichst schnell Punkte sammeln und sich nicht von Beginn an in den Tabellenkeller drängen lassen.
Besonders schwierig ist die Ausgangslage für Alberschwende. Der Klub musste sieben Abgänge verkraften. Darunter befinden sich fünf starke Eigenbauspieler. Diese Verluste sind nur schwer zu ersetzen, entsprechend hat Alberschwende gegenüber der vergangenen Saison an Qualität eingebüßt.
Die anderen Aufsteiger setzen dagegen auf Euphorie und Aufbruchsstimmung. Riefensberg, Andelsbuch und Schlins wollen die Energie des Aufstiegs in die neue Liga mitnehmen. Gerade zum Start könnte das ein großer Trumpf sein. Aufsteiger treten oft befreiter auf, während die etablierten Vereine den vermeintlichen Außenseiter möglicherweise unterschätzen.

Auf dem Papier sind die vier Aufsteiger die ersten Kandidaten für den Kampf gegen den Abstieg. Auf dem Platz kann sich diese Reihenfolge aber rasch verändern. Euphorie und ein guter Start können Kräfte freisetzen. Der Weg zum Klassenerhalt ist für die Neulinge schwierig, aber keineswegs vorgezeichnet. VN-TK


