Spitze, Rekord und Trainer-Wende

Hohenems verteidigt Platz 1, Herbaly ist neuer FCD-Rekordmann, Özkan darf ran.
Hohenems Drei Ländle-Klubs müssen am dritten Spieltag der Westliga nach Tirol. Für Hohenems geht es um die Verteidigung der Tabellenführung, Dornbirn reist mit seinem neuen Rekordtorschützen Tamas Herbaly nach St. Johann und in Röthis gibt es eine wichtige Wende: Trainer Ali Özkan darf trotz seiner Roten Karte an der Seitenlinie stehen.
Der SC Röthis macht am Freitag um 19 Uhr gegen den FC Kitzbühel den Auftakt. Özkan erhielt nach seiner Roten Karte zu recht nur eine bedingte Sperre und kann seine Mannschaft damit selbst coachen. Für die Vorderländer ist das eine wichtige Nachricht, zumal auch Betreuer Kurt Biedermann gesperrt ist und ein Spiel von der Tribüne aus zuschauen muss. Zudem kehrt Marcel Sohler in den Kader zurück und ist wieder einsatzbereit. Tobias Hartmann ist gesperrt. In Kitzbühel wartet auf Röthis ein gefährliches Sturmduo mit Vitali Borsuk und Deniss Stradins.

Am Samstag um 17 Uhr ist der FC Dornbirn beim SK St. Johann zu Gast. Im Mittelpunkt steht Tamas Herbaly. Der ungarische Kapitän ist mit inzwischen 58 Treffern in 67 Spielen zum neuen Rekordtorschützen der Rothosen aufgestiegen. Er überholte damit Fritz Rafreider, der bislang mit 55 Toren die vereinsinterne Bestmarke hielt. Nun will Herbaly seine neue Bestmarke schnell weiter ausbauen. Mit Talip Karaaslan steht den Dornbirnern zudem ein neuer Spielmacher zur Verfügung, der den Torjäger mit gefährlichen Zuspielen füttern soll.
Samstags um 19 Uhr kommt es schließlich zum Auftritt des Tabellenführers. Der VfB Hohenems gastiert beim starken Aufsteiger SV Fügen und will die Spitzenposition verteidigen. Trainer Werner Grabherr weiß allerdings, dass eine schwierige Aufgabe wartet. Fügen gewann gegen Kitzbühel mit 2:0 und führte gegen Schwaz bereits mit 2:0. „Die Tabelle ist nach zwei Runden ein Statement und gutes Gefühl. Wir wollen es Woche für Woche leben“, sagt Grabherr. Stammgoalie Florian Eres und Niklas Heimböck fehlen urlaubsbedingt, Elias Lampert wird deshalb erstmals das Emser Tor hüten. Für Hohenems ist die Tabellenführung zugleich ein besonderer Moment: Zuletzt stand der VfB am 13. Oktober 2021 an der Spitze. Nun soll die Mannschaft zeigen, dass sie dort diesmal länger bleiben kann. VN-TK


