HC BW Feldkirch startet mit engem Kader in die neue WHA-Saison

Einbau der eigenen Jugend ist für die 21. Meisterschaft im Oberhaus das Ziel.
Feldkirch Mit einer früh gestarteten Vorbereitung und einem im Vergleich zur Vorsaison veränderten Kader geht der Handballclub Sparkasse BW Feldkirch in die 21. WHA-Saison. Cheftrainer Zoltan Balogh sieht dabei vor allem den Zusammenhalt der Mannschaft als wichtige Grundlage für die kommenden Aufgaben.
“Ein großes Positivum ist, dass wir heuer sehr früh mit der Vorbereitung begonnen haben. Trainingsstart war bereits am 20. Juli und wir konnten von Beginn an mit dem vollständigen Kader arbeiten. Neben Laufeinheiten sind wir auch früh in die Halle gegangen, wodurch sich die Mannschaft schnell wieder an den Ball und an die Belastung gewöhnen konnte. Ich bin mit der bisherigen Arbeit zufrieden. Gleichzeitig muss man realistisch sein: Unser Kader ist nicht sehr breit aufgestellt. Wir haben einen engen Stamm und müssen deshalb besonders gut zusammenarbeiten”, sagt Zoltan Balogh.

Im Kader gibt es mehrere Veränderungen. Vier Spielerinnen haben die Mannschaft verlassen, mit Torfrau Zorana Jurcevic und Sissi Klammer für das Feld kamen zwei neue Spielerinnen hinzu.
Aber darin liegt auch eine Chance. “Wir werden sehr eng mit unserer U18 zusammenarbeiten und jungen Spielerinnen die Möglichkeit geben, sich auf WHA-Niveau zu beweisen. Für uns kann es eine große Stärke sein, Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft zu führen.”
Als besondere Stärke der Mannschaft sieht Balogh den Zusammenhalt. Bereits in der vergangenen Saison habe die Mannschaft schwierige Phasen gemeinsam bewältigt.
Das Saisonziel formuliert der Feldkircher Trainer klar: “Der Klassenerhalt steht an erster Stelle. Gleichzeitig möchte die Mannschaft möglichst früh wichtige Punkte sammeln und sich als ernstzunehmender Gegner in der Liga etablieren.”
Die Liga erwartet Balogh insgesamt ausgeglichen. An der Spitze sieht er mehrere Teams, dahinter könnten viele direkte Duelle über den Saisonverlauf entscheiden.
Das Heimpublikum in Feldkirch ist etwas ganz Besonderes. Mit den Feldkircher Handballdamen ist auch in dieser Saison immer zu rechnen. Schon im Vorjahr haben Raphaela Rederer und Co. den Serienmeister Hypo Niederösterreich sensationell besiegt. VN-TK