Pioneers zu harmlos für Schweizer Zweitligisten

Die Feldkicher unterliegen den GCK Lions mit 1:3
Feldkirch
Der dritte Testlauf der Pioneers verlief nicht nach Wunsch der Feldkircher. PIV-Trainer Marko Ojanen vermisste bei seinem Team die gegen Thurgau und Kloten gezeigte Leidenschaft und letzte Konsequenz. „Wirklich gefallen haben mir die letzten Minuten. Da sind wir dann so richtig aufgewacht“, bilanzierte Ojanen nach der 1:3-Niederlage gegen den Schweizer Zweitligisten.
Sommer mit Debüt im Tor
Das dritte Vorbereitungsmatch startete mit einer personellen Änderung bei den Gastgebern. Leon Sommer hütete erstmals wieder auf heimischem Eis das Tor. Der ehemalige Schlussmann der Steel Wings Linz spielte die letzten drei Jahre in Kanada für die Trinity Western University in der Universitätsliga. Die Montfortstädter verpflichteten den 24-jährigen Oberösterreicher als Nachfolger von David Madlener. Sommers Startdrittel verlief jedoch ruhig, da sich die Gäste aus Küsnacht kaum zwingende Abschlüsse erspielten. Doch auch die optisch überlegenen Hausherren haderten mit der Chancenauswertung. So vergab beispielsweise Guus van Nes nach einem Alleingang die Führung.

Im zweiten Abschnitt änderte sich am torlosen Spielstand nichts. Beide Teams ließen gute Einschussmöglichkeiten aus. Auf Feldkircher Seite blieben zudem zwei Überzahlsituationen ohne zählbaren Erfolg.
Schlussoffensive kam zu spät
Die mangelnde Effizienz rächte sich zu Beginn des Schlussabschnitts. In der 44. Minute brachte Sommer die Scheibe nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, die Eidgenossen bestraften die Unachtsamkeit sofort mit dem 0:1. Vier Minuten später erhöhten die Schweizer nach lascher Abwehrarbeit der Hausherren auf 0:2. Die jungen Pioneers warfen daraufhin nochamls alles nach vorne. Nach einem weiteren ungenutzten Powerplay erzielte Noah Serdachny in der 59. Minute den 1:2-Anschlusstreffer. Er fälschte einen Schuss von Roni Allén ins Tor. Den Schlusspunkt setzten jedoch die Gäste. Wenige Sekunden vor der Schlusssirene fixierte ein Treffer ins leere Gehäuse den 1:3-Endstand. „Wir haben nie wirklich ins Spiel gefunden und sind viel zu spät aufgewacht“, sagte Verteidiger Aron Summer nach dem Match. Weiter geht es für die Pioneers am 4. September mit dem Heimduell gegen Ravensburg.
