Technik verhinderte Duell

Pech für Klien und Lauda – technischer Defekt verhinderte Duell.
Spielberg Ein aufregendes Duell der Formel-1-Experten war geplant, doch technische Schwierigkeiten durchkreuzten die Pläne. Die Interwetten Sports Car Challenge, organisiert von Pedrazza Racing, fand im Rahmen der Red Bull Ring Classics statt und trug die Läufe fünf und sechs aus. Der Grand-Prix-Kurs in Spielberg zog ein erstklassiges Teilnehmerfeld in die Steiermark. Fahrer wie der letzte österreichische Formel-1-Pilot Christian Klien, Mathias Lauda, Sohn des dreifachen Weltmeisters Niki Lauda, sowie der dreifach Le-Mans-Sieger Marko Werner und der Enkel der Formel-1-Legende Jo Siffert, Jeremy Siffert, Marco Fink und Sven Barth waren Teil der Serie.

Das Training begann vielversprechend, da der Gaststarter Mathias Lauda und Christian Klien, die beide als Formel-1-Experten bei Servus TV arbeiten, sich mit den Bestzeiten abwechselten. Klien stellte im Qualifying für das Rennen am Sonntag eine beeindruckende Zeit von 1:24,826 Sekunden mit dem V8 Cosworth des Pedrazza Sport-Prototyps auf.

Für das Rennen am Samstag sicherte sich Mathias Lauda die Pole-Position mit dem identischen PRC WPR66. Vor dem Start wurden Probleme am Ventil des zweiten Zylinders des 3,5-Liter-Formel-1-Motors entdeckt. Ein Start war daher ausgeschlossen, somit war das Sonntagsrennen auch gestrichen, da der Fehler vor Ort nicht behoben werden konnte.

Damit war Interwetten-Markenbotschafter Christian Klien der einzige Fahrer, der das Rennen von der ersten Startreihe aus aufnehmen konnte. Doch auch bei Klien schlich sich der Fehlerteufel ein. Ein Relais, das für die Gangwechsel zuständig war, versagte. Dadurch war der Weg für Marco Fink aus dem Allgäu frei, der mit seinem BMW-motorisierten Nova Proto den Sieg errang, gefolgt von Marco Werner und Jeremy Siffert.

Für Klien hielt die Pechsträhne jedoch weiter an. Auf dem Weg zur Startaufstellung für das Sonntagsrennen trat ein Materialdefekt an der hinteren Radaufhängung auf, ein Gelenk war gebrochen, sodass ein Rennen nicht möglich war. «Ich habe im Rennsport schon viel durchgemacht, ich setzte einen Haken dahinter und freue mich auf das nächste Rennen», äußerte Klien.

Für Marco Fink stellte das Sonntagsrennen einen doppelten Erfolg dar, da er das Wochenende klar dominierte, während Marco Werner auch erneut stark war, diesmal vor Sven Barth, der den dritten Platz belegte. NOG