Technik verhinderte Duell

Sport / 31.08.2026 • 12:48 Uhr
Kein Glück für Klien - Ausfall in beiden Rennen
Der Hohensmser Christian Kliensah in beiden Rennen keine Zielflagge. Manfred Noger

Pech für Klien und Lauda – technischer Defekt verhinderte Duell.

Spielberg Ein aufregendes Duell der Formel-1-Experten war geplant, doch technische Schwierigkeiten durchkreuzten die Pläne. Die Interwetten Sports Car Challenge, organisiert von Pedrazza Racing, fand im Rahmen der Red Bull Ring Classics statt und trug die Läufe fünf und sechs aus. Der Grand-Prix-Kurs in Spielberg zog ein erstklassiges Teilnehmerfeld in die Steiermark. Fahrer wie der letzte österreichische Formel-1-Pilot Christian Klien, Mathias Lauda, Sohn des dreifachen Weltmeisters Niki Lauda, sowie der dreifach Le-Mans-Sieger Marko Werner und der Enkel der Formel-1-Legende Jo Siffert, Jeremy Siffert, Marco Fink und Sven Barth waren Teil der Serie.

Christian Klien und Mathias Lauda (rechts)
Christian Klien (l.) und Mathias Lauda. Manfred Noger

Das Training begann vielversprechend, da der Gaststarter Mathias Lauda und Christian Klien, die beide als Formel-1-Experten bei Servus TV arbeiten, sich mit den Bestzeiten abwechselten. Klien stellte im Qualifying für das Rennen am Sonntag eine beeindruckende Zeit von 1:24,826 Sekunden mit dem V8 Cosworth des Pedrazza Sport-Prototyps auf.

Christian Klien war nicht lange im Cockpit
Christian Klien war nicht lange im Cockpit. Manfred Noger

Für das Rennen am Samstag sicherte sich Mathias Lauda die Pole-Position mit dem identischen PRC WPR66. Vor dem Start wurden Probleme am Ventil des zweiten Zylinders des 3,5-Liter-Formel-1-Motors entdeckt. Ein Start war daher ausgeschlossen, somit war das Sonntagsrennen auch gestrichen, da der Fehler vor Ort nicht behoben werden konnte.

Am Start führte Christian Klien das Rennen am Samstag an
Am Start führte Christian Klien das Rennen am Samstag an. Manfred Noger

Damit war Interwetten-Markenbotschafter Christian Klien der einzige Fahrer, der das Rennen von der ersten Startreihe aus aufnehmen konnte. Doch auch bei Klien schlich sich der Fehlerteufel ein. Ein Relais, das für die Gangwechsel zuständig war, versagte. Dadurch war der Weg für Marco Fink aus dem Allgäu frei, der mit seinem BMW-motorisierten Nova Proto den Sieg errang, gefolgt von Marco Werner und Jeremy Siffert.

Starkes Zeittraining gefahren von Lauda
Mathias Lauda zeigte im Zeittraining groß auf. Manfred Noger

Für Klien hielt die Pechsträhne jedoch weiter an. Auf dem Weg zur Startaufstellung für das Sonntagsrennen trat ein Materialdefekt an der hinteren Radaufhängung auf, ein Gelenk war gebrochen, sodass ein Rennen nicht möglich war. «Ich habe im Rennsport schon viel durchgemacht, ich setzte einen Haken dahinter und freue mich auf das nächste Rennen», äußerte Klien.

Mathias Lauda seit fünf Jahren wieder an einem Rennen
Mathias Lauda seit fünf Jahren wieder an einem Rennen. Manfred Noger

Für Marco Fink stellte das Sonntagsrennen einen doppelten Erfolg dar, da er das Wochenende klar dominierte, während Marco Werner auch erneut stark war, diesmal vor Sven Barth, der den dritten Platz belegte. NOG