Jetzt hat Silbertal eine “klingende Königin”

Pfarrmoderator Hans Tinkhauser weihte die restaurierte Orgel der “Silbertaler Kilka”.
Silbertal Die restaurierte “Königin der Instrumente” in der Pfarrkirche Silbertal wurde jüngst in einem Festgottesdienst mit Radio- und Fernsehübertragung eingeweiht. Pfarrmoderator Hans Tinkhauser feierte die Liturgie gemeinsam mit der Bürgermusik Silbertal (Leitung: Simon Ganahl), dem Silbertaler Chörle (Leitung: Klaudia Mathies) sowie Mitgliedern des Pfarrverbandes.

Rege genutzt wurde nach der Messe das telefonische Gesprächsangebot mit der Pfarre. “Wir hatten nur positive Rückmeldungen”, sagte der Pfarrmoderator. Gefreut hat dies auch Organist Martin Loretz. Beim Orgelspiel anlässlich der Weihe habe er einen höheren Puls gehabt, als bei einer Wanderung auf die Lobspitze”, gab der gebürtige Montafoner zu.
Hans Tinkhauser zeigte sich nach der Liturgie erleichtert: „Das Werk ist gelungen. Es war schon die ganze Zeit spannend, als der Kirchenrat von Silbertal beschlossen hat, dass wir die Orgel restaurieren.” Orgelbaumeister Ferdinand Stemmer habe das Instrument “aus Liebe zum Silbertal und zu uns” um ungefähr 100.000 Euro restauriert.

Ferdinand Stemmer sei “ein Meister, ein Künstler auf allen Ebenen”, betonte der Seelsorger. Im April habe er mit der Arbeit begonnen. Dann habe sich herausgestellt, dass die in den 1980er-Jahren durchgeführte Restaurierung gründlich schief gegangen sein muss. Überrascht habe man festgestellt, dass Pfeifen fehlen. Alles sei durcheinander gewesen. Ferdinand Stemmer habe für Ordnung gesorgt. Interessiert habe man ihm zugehört, wenn er von den Fortschritten bei seiner Arbeit erzählte.

“Die letzten Tage vor der Orgelweihe war bei allen die Freude groß, dass wir die Restaurierung zeitlich geschafft haben. Die Orgel habe einen guten und schönen Klang. Die Messfeier sei “sehr bewegend” gewesen.


Monika Dönz-Breuß vom Pfarrgemeinderat Silbertal sagte, bei den Feierlichkeiten habe “alles wie am Schnürchen geklappt”. Was die Leute zu sehen bekommen hätten, sei “die wunderschöne Zusammenarbeit von uns als Dorf”. Alle hätten optimal zusammengearbeitet: die Bürgermusik, das Chörle, die Ministrantinnen und die Kommunionhelferinnen. Sie sei noch nicht so lange im Ort und habe die 840-Pfeifen-Orgel, 1903 von Behmann erbaut, das erste Mal gehört.” SCO




















