Zwölf Stunden, sieben Stationen: Rankweils Pensionistinnen und Pensionisten unterwegs

Sport, Wein und Musik: Das Ortszentrum gemeinsam erkunden.
Rankweil Wer glaubt, für einen abwechslungsreichen Tagesausflug müsse man Rankweil verlassen, wurde eines Besseren belehrt. Zwölf Stunden lang waren die Rankweiler Gemeinde-Pensionistinnen und -Pensionisten unterwegs – zu Fuß, mit viel Zeit zum “Verzähla” und mit einem Programm, das vom Frühstück bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern bis zum abendlichen Hock am Weinberg reichte.
Treffpunkt war um 8 Uhr beim Rathaus. Unter dem Motto “zemma go – zemma hocka – anand verzähla – mitanand frei ha” machte sich die Gruppe auf den Weg zum Pfadfinderheim. Dort begann der Tag bei einem gemeinsamen Frühstück, während Peter Mück Wissenswertes über die Rankweiler Pfadfinderinnen und Pfadfinder und deren Geschichte erzählte.
Danach ging es weiter ins Schlosserhus. Werner Sonderegger führte durch die Tonwerkstätte des Vereins – beim Zuhören allein blieb es allerdings nicht: Die Teilnehmenden konnten selbst Hand anlegen und einen eigenen Duftstein formen.

Auf der Gastra wartete bereits die nächste Station. Drazana Malinovic-Biedermann gab Einblicke in den Eissportverein. Beim folgenden Lätteleturnier kam auch der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz.
Am Nachmittag führte die Runde in den Wein- und Schnapskeller von Thomas Sturn. Nach Informationen und einer Verkostung ging es weiter in den Häußle-Park. Dort stellte Michael Haim den Verein Pétanque vor. Was zunächst erklärt wurde, durfte gleich ausprobiert werden: Bei einem kleinen Turnier traten die Pensionistinnen und Pensionisten selbst gegeneinander an.

Das Finale des langen Tages hätte kaum passender sein können. Am Weinberg am Fuße der Basilika führten Christel und Gerhard Reicht durch die Anlage und luden zur Weinverkostung. Danach hieß es endgültig “zemma hocka”: Es wurde gegrillt, erzählt und gemeinsam gefeiert.

Hinter dem Ausflug stand das Organisationsteam mit Armin Wille, Elmar Speckle, Ehrentraud Zuchristian, Roswitha Schnetzer, Hugo Bertsch und Eugen Herburger. Damit auch weniger mobile Teilnehmende überall dabei sein konnten, betreute Herburger einen Shuttledienst. Unterstützt wurde der Tag zudem von mehreren heimischen Betrieben. So führte der Ausflug zwar nicht weit weg – dafür zeigte er, wie viel es mitten in Rankweil gemeinsam zu entdecken gibt. Die Fortsetzung folgt im nächsten Jahr mit einem neuerlichen Spitzenprogramm. VN-TK


