Ein sakrales Kleinod

Pater Guido Kobiec erbittet Gottes Segen für die neu renovierte Stutzkapelle in Bürs.
Bürs Die frisch renovierte Stutzkapelle in der Pfarre Bürs an der Straße zwischen Bürs und Bürserberg ist ein “Hingucker” geworden. In einer Sonntagsmesse wurde der Sakralbau neulich eingeweiht. Mit der Festversammlung feierte der Leiter des Seelsorgeraumes Bludenz, Pater Guido Kobiec. Der Chor Good News und Siegfried Tschofen gestalteten die Liturgie musikalisch mit; dies auch ganz zur Freude vieler Bürgerinnen und Bürger aus Bürs und Umgebung, die sich vorwiegend zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Kapelle auf den Weg gemacht hatten.

Seit September 2022 bekleidet Mladen Milic die Funktion des Gemeindeleiters in der Pfarre Bürs. Im Seelsorgeraum Bludenz, dessen Leitungsteam er angehört, erfüllt er zudem pastorale Aufgaben. Er informiert: “Die Kapelle blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie wurde im 19. Jahrhundert nach einem Murenabgang als Gelöbniskapelle errichtet und ist bis heute ein sichtbares Zeichen des Glaubens und der Verbundenheit mit diesem Ort.” Mit viel Engagement und Liebe zum Detail sei die Stutzkapelle in den vergangenen Monaten erneuert worden. Zahlreiche Spenderinnen und Spender hätten die Kapelle genauso unterstützt wie viele fleißige Hände. “Mit großem persönlichen Einsatz” habe Albert Felder die Renovierungsarbeiten begleitet und koordiniert.
Die vielen Mitfeiernden und die Agape im Anschluss an die Messfeier hätten deutlich gemacht, “dass mit der Renovierung nicht nur ein Gebäude erhalten wurde, sondern auch ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen”. Zusammengefasst könne vielleicht gesagt werden: “Kirche ist dort, wo Gemeinschaft wächst.” Mladen Milic wünscht sich für die Pfarre, “dass die Stutzkapelle auch für kommende Generationen ein lebendiger Ort des Glaubens und der Begegnung bleiben wird”.

Wie Albert Felder erzählte, hätten sehr viele Firmen die Renovierung der Kapelle gesponsert. “Wir haben für die Entsorgung, den Beton und den Schotter nichts bezahlen müssen. Eine Firma transportierte den Humus. Der größte Sponsor sei der 80-jährige Verputzer gewesen. Er habe alles von Hand verputzt. Er war eine ganze Woche voll dran. Vor 35 Jahren habe dieser im Ort auch die Wolfgangskapelle verputzt – und der Verputz sei noch immer einwandfrei. SCO





















