Hohenems gegen Torfabrik: Ein Spitzenduell, das es in sich hat

Nach zwei Niederlagen wartet auf den VfB die treffsicherste Mannschaft der Liga.
Hohenems Der VfB Hohenems will nach zwei Niederlagen in Folge wieder zurück auf die Siegerstraße. Am Samstag (16 Uhr) gastieren die WSG Tirol Juniors im Herrenried. Die Gäste präsentieren sich derzeit in starker Verfassung und stellen mit 34 Treffern die gefährlichste Offensive der Regionalliga West. Trainer Werner Grabherr sieht in der offensiven Spielweise der Tiroler allerdings auch eine Chance für seine Mannschaft.
“Die Tiroler sind jung, dynamisch und frech. Sie spielen unbekümmert nach vorne und haben nichts zu verlieren. Solche Spiele liegen uns”, erklärt der VfB-Coach. Entscheidend sei vor allem eine stabile Defensive. Die jüngsten Rückschläge haben an seiner Zuversicht nichts geändert: “Die Energie ist positiv, wir schauen optimistisch nach vorne. Wir sind voll im Titelrennen und diese zwei Niederlagen werden uns nichts ausmachen.”


Die Zahlen sprechen für die Offensivstärke der Gäste. 34 Tore in zwölf Begegnungen bedeuten beinahe drei Treffer pro Spiel. Mit Daniel Siess, der bereits achtmal erfolgreich war, verfügen die Tiroler über einen Top-Angreifer. Zudem stehen fünf Jungprofis im Aufgebot. Der beste Tiroler Aufsteiger hat sich längst in der Liga etabliert und liegt mit 20 Punkten auf Rang sieben.
Auch die jüngste Bilanz kann sich sehen lassen. Fünf Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen unterstreichen die gute Form der WSG Juniors. Auf die Hohenemser Defensive wartet damit eine anspruchsvolle Aufgabe.
Für die Emser geht es gleichzeitig darum, den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Nach neun Siegen aus den ersten zwölf Saisonspielen liegt die Grabherr-Elf mit 27 Punkten auf Rang drei. Spitzenreiter Imst und das punktegleiche Schwaz haben einen Zähler Vorsprung.

Personell muss Grabherr allerdings improvisieren. Daniel Tiefenbach fehlt aufgrund einer Gelbsperre, Jonas Weissenhofer fällt verletzt aus. Dafür steht Luca Vater wieder zur Verfügung. Die Vorbereitungszeit unter der Woche wurde genutzt, um die Mannschaft auf die offensivstarken Tiroler einzustellen. Ein Heimsieg würde den Hohenemsern nicht nur neues Selbstvertrauen geben, sondern auch ihre ausgezeichnete Ausgangsposition im Titelrennen festigen. VN-TK