Die Tigers schafften den Turnaround

Am Doppel-Wochenende ergatterte die Eerme-Truppe vier Punkte.
Dornbirn Nach sechs Niederlagen in Serie zeigten sich die Cracks vom HC Tigers endlich wieder von einer besseren Seite. Am Freitag mussten Kapitän Laurin Liesch & Co. vor heimischer Kulisse gegen die Stuttgart Rebels ran. Die 700 Fans sahen vom ersten Bully bis zur Schlusssirene einen offenen Schlagabtausch zweier ebenbürtiger Teams, wobei ein Spieler dann doch den Unterschied machte. Der HCT-Angreifer Roberts Lipsbergs war der beste Akteur auf dem Eis, erzielte selbst drei Tore (19., 40., 43.) und leistete beim vierten einen Assist. Die Schwaben glichen zweimal einen Rückstand aus, gingen einmal selbst in Führung, mussten am Ende jedoch mit 3:4 die Segel streichen. Das umjubelte Siegestor in der 51. Minute ging auf das Konto von Luis Ludin.
Vier-Tore-Führung verspielt
Am Sonntag ging die Reise dann nach Passau, wo die Black Hawks, die bis dahin die Negativserie der Tiger mit sieben Pleiten hintereinander noch getoppt hatten, warteten. Und bis zur zweiten Eisreinigung deutete auch alles darauf hin, dass es für die Niederbayern wieder nichts zu holen geben würde. Denn die Dornbirner drückten von Beginn an nicht nur ordentlich aufs Tempo, sondern ließen in den ersten beiden Dritteln viermal das Netz zappeln. Den Auftakt machte Nico Kramer (14.), danach folgte erneut ein grandioser Auftritt von Lipsbergs, der zwischen der 14. und der 31. Minute einen Hattrick erzielte.
Aus unerklärlichen Gründen gelang es den Falken jedoch, die Partie im finalen Drittel noch komplett zu drehen und nach torloser Overtime im Penaltyschießen einen 5:4-Sieg einzufahren. SIHA