Heftige Kritik an AMS-Kürzungen
Für Grüne und ÖGB sind geplante AMS-Kürzungen „Unsinn“.
Bregenz Massive Kritik üben die Grünen und der ÖGB nach einem VN-Bericht am schwarz-blauen Sparstift beim Arbeitsmarktservice (AMS). Dieser Rotstift treffe das Vorarlberger AMS mit Kürzungen in der Höhe von beinahe vier Millionen Euro, warnt Sandra Schoch als grüne Wirtschafts- und Sozialsprecherin. „Schwarz-Blau streicht Projekte, die Menschen dazu verhelfen, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Das ist wirtschafts- und sozialpolitischer Unsinn“, kritisiert Schoch.
AMS-Projekte vor dem Aus?
Diese Kürzungen hätten zur Folge, dass zahlreiche Beschäftigungsprojekte des AMS mit sozioökonomischen Betrieben im Land möglicherweise vor dem Aus stünden. Schwarz-Blau kicke Menschen vom Arbeitsmarkt in die Mindestsicherung. „Das ist bedauerlich und wird gravierende Folgen für die Betroffenen haben.“ Unterstützt werden die Grünen in ihrer Kritik vom ÖGB-Landesvorsitzenden Norbert Loacker. „Ich kann dieser Kritik nur beipflichten“, sagt Loacker. VN-TW