Fehler beim Mietvertrag

Eigentum / 05.12.2019 • 10:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Eigentümer erhielten Tipps beim Expertenvortrag.foto: Shutterstock
Eigentümer erhielten Tipps beim Expertenvortrag.foto: Shutterstock

Unser Mietrecht ist so komplex, dass selbst Mietrechtsexperten
immer wieder von der Judikatur überrascht werden.

Expertenvortrag Wer ein Mietobjekt hat, muss als erstes prüfen, in welchen Anwendungsbereich des Mietrechtes es fällt. Bei Mietrechtsfragen ist es daher stets gut zu wissen, den Paragraph 1 des Mietrechtsgesetzes zu checken und zu prüfen, ob ein Mietgegenstand in die Vollanwendung, Teilanwendung und Nichtanwendung des MRG fällt. Beim Vortrag der Vorarlberger Eigentümervereinigung riet Univ.-Prof. Dr. Christian Markl: „Quälen sie dazu Experten, diese eruieren dies für Vermieter“. Insgesamt fanden rund 550 Besucherinnen und Besucher den Weg ins Kulturhaus, wo Dr. Markl die wesentlichsten Punkte, die jede Vermieterin und jeder Vermieter unbedingt kennen und beachten muss, präsentierte.

Expertenvortrag zum Nachhören

Die richtige Eingliederung in den jeweiligen Anwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes ist essenziell für die korrekte Vertragserstellung. Ein weiteres Thema war die richtige Befristung von Mietverträgen – Stichwort „Supergau unbefristete Mietverträge“. Auch hier birgt das Mietrecht zahlreiche Stolperfallen, eine kompetente Rechtsberatung rechnet sich. Weiters wurde vom Experten das Thema Erhaltungspflichten, sowohl im Anwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes sowie im Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch näher ausgeführt. Auch hier wurden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anwendungsbereichen des Mietrechtsgesetzes deutlich sichtbar und den Besuchern wiederum anhand von praxisbezogenen Beispielen geschildert. Nach den Themen Erhaltung und Wartung ging es dann weiter mit der Mietzinsminderung sowie der Bedeutung der Kaution und den möglichen Fallen. Die Vorarlberger Eigentümervereinigung hat den Expertenvortrag aufgezeichnet und stellt diesen gerne auf der VEV-Website allen Interessenten zum Nachhören zur Verfügung.

Weitere Informationen auf

www.vev.or.at