Kein Pistenspaß ohne passende Ausrüstung

26.11.2015 • 15:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Skibrille und Helm von Anon, erhätlich bei Alton in Feldkirch.
Skibrille und Helm von Anon, erhätlich bei Alton in Feldkirch.

Schwarzach. Mehr als 50.000 Skiunfälle passieren in jeder Wintersaison in Österreich. Auch für heuer prognostizieren Experten wieder ähnliche Unfallzahlen. Ursache der Unfälle ist oftmals das Fehlen eines geeigneten Skihelms. Beim Kauf eines Helms gilt es jedoch einiges zu beachten. So sollte man laut Thomas Manek von der Prüfstelle der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) auf die Prüfnummer ENORM EN 1077 achten. Nur dann kann man sicher sein, ein Produkt zu bekommen, das den geltenden Regulativen entspricht. Auf diese Prüfnummer kann man sich als Konsument verlassen. Sie wird erst vergeben, wenn in der Wiener AUVA-Prüfstelle alles zur Zufriedenheit der Tester verlaufen ist. Erst wenn der Helm am sogenannten Fallstand aus einem Meter Höhe mit 18 km/h auf den hartem Boden aufgeprallt ist und keine Delle davongetragen hat.

Gute Passform

Worauf man beim Kauf eines Skihelms sonst noch achten muss? „Auf die Passform. Denn nur ein getragener Helm ist ein guter Helm. Ganz nach dem Motto: Wer Hirn hat, schützt es“, betont Manek. Allerdings kein Kaufkriterium sei dem gelernten Maschinenbauer zufolge der Preis: „Der ist kein Qualitätsmerkmal, daran kann man sich überhaupt nicht orientieren.“