Ein Doppelleben, das fordert und auch reizt

Extra / 23.02.2017 • 13:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Doppelleben, das fordert und auch reizt

Er führt ein Doppelleben beim Cashpoint SCR Altach, ein sehr erfolgreiches. Markus Grabherr ist nicht nur Marketing- und Medienchef beim heimischen Fußball-Bundesligisten, sondern kümmert sich als Kotrainer auch um das Individualtraining bzw. die Videoanalysen. Dass er nach dem Abgang von Damir Canadi auch sehr erfolgreich als Interimscoach – vier Siege in sechs Spielen bei einem Remis und einer Niederlage – einsprang, zeigt deutlich die gesamte Bandbreite, die der 31-Jährige im Verein abdeckt.

Dabei wollte Grabherr nichts lieber als selbst dort stehen, wo sich die Mannschaft derzeit befindet: Ganz oben in der Tabelle der Bundesliga. Der Weg schien geebnet: Schon früh wurde er in den Landesauswahlen gefördert, der Wechsel in die Fußballakademie nur allzu normal. Hand in Hand ging die Ausbildung, und schon bald erhielt die im Sportgymnasium abgelegte Matura neue Bedeutung. Denn fußballerisch stockte die Karriere des gebürtigen Bregenzers, der in Riefensberg aufwuchs und zusammen mit seinem Bruder Markus und Vater Franz trainierte. Mit ein Grund waren auch Verletzungen. „Ich wollte immer ganz nach oben“, erzählt er heute und gesteht, sich durchaus schwer getan zu haben, das Kapitel Profifußball zu schließen. „Ich war ja noch jung“, sagt Grabherr. Es folgten ein Studium in Innsbruck und die Trainerausbildung, jeweils in Rekordzeit. In Altach fand der ehemalige Spieler bald ein neues Betätigungsfeld. „Irgendwann werde ich mich wohl entscheiden müssen“, sagt er heute.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.