Fetziger Zwerg mit Option auf Allradantrieb

Extra / 03.05.2019 • 10:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Suzuki ist im Zuge der Erneuerung seinen Stammqualitäten treu geblieben: leichtgewichtig und agil. Diesel als Antrieb ist kein Thema.

Der Suzuki ist im Zuge der Erneuerung seinen Stammqualitäten treu geblieben: leichtgewichtig und agil. Diesel als Antrieb ist kein Thema.

Mehr als nur aufgefrischt hat Suzuki den Swift. Die Standard-Version offeriert nach wie vor eine Allrad-Option.

Die Modellpalette von Suzuki ist klein und hat sich fein gemacht. Unfein war der Swift schon bisher nicht gewesen, doch in seiner aktuellen Generation hat er seine Stammeigenschaften weiter verfeinert. Das sind die Agilität, die Akkuratheit von Fahrwerk und Lenkung sowie die Spritzigkeit der Antriebe. Die sind, in den Standardversionen, kleinvolumig, was aber durch das sehr moderate Gewicht von deutlich unter tausend Kilogramm wettgemacht wird. Dazu kommt spätestens seit dem Start in die vierte Generation (2005) modischer Chic, der 2017 nochmals unterstrichen wurde.

Klein, aber spritzig

Trotz seiner knappen Grundfläche offeriert der fünftürige Swift erstaunliche Geräumigkeit – im Fond ist es jedoch zu zweit am gemütlichsten – und mehr als passable Ergonomie. Ein Atout hebt ihn von fast allen seinen Mitbewerbern im Segment ab: Allradantrieb. Das ursprünglich mechanische System wird mittlerweile elektronisch und automatisch gesteuert. Effektiv ist es bei unwirtlichen Fahrbahnbedingungen allemal. Kombinierbar ist es allerdings nur mit dem größeren der beiden angebotenen Benziner-Aggregate (einen Diesel gibt es nicht): mit dem 1,2-Liter-Vierzylinder, der solide 90 PS leistet.

Performance-Trimm

Alternativ zu diesem Antrieb offeriert Suzuki einen Einliter-Turbo, einen Mildhybrid mit drei Zylindern und 112 PS Leistung. Beide Ottos sind grundsätzlich mit manueller Fünfgangschaltung kombiniert. Für den 1,2-Liter mit Frontantrieb gilt das Offert eines CVT-Getriebes. Wer’s noch knackiger mag: Suzuki hat eine Sportversion des Swift im Programm. Im auf Performance getrimmten Flitzer werkt ein 1,4-Liter-Vierzylinderturbo. Der hat 140 PS, die Fahrstufen werden via sechsgängiger Handschaltung sortiert. Der „Sport“ ist nur mit Frontantrieb zu haben. Zwischen dem Standard- und dem Sport-Swift besteht – außer den optischen in Bezug aufs Karosseriedekor – eine Reihe von Unterschieden. Der Performer ist etwas länger und auch etwas schwerer. Die Fahrwerks- und Lenkungstechnik ist auf Performance getrimmt. Die Interieur-Mitgift ist im Prinzip gleich, abgesehen von sportlichen Details wie etwa Alupedalerie und griffiges Lederlenkrad. Die Länge: 3,840/3,890 Meter. Der Kofferraum: 265 bis 947 Liter. Das Gewicht: ab 916/973 Kilogramm.

Der Preis: ab 13.490 Euro. Das kostet der 1.2 Dualjet (Vierzylinderbenziner) mit 90 PS und manuellem Fünfgang-getriebe in der Ausstattungsstufe „clear“. Allradantrieb kommt auf ab 17.590 Euro, mit gleicher Leistung sowie Schaltung, im Mitgift-Niveau „shine“. Der Swift Sport – 1.4 DTIC (Vierzylinderbenziner) mit 140 PS und Sechsgangschaltung kommt auf ab 21.990 Euro.