Minimale Basis, maximaler Raum

03.05.2019 • 08:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Škoda Fabia: Der kleine Tscheche erhielt 2017 neue Motoren, für 2019setzte es eine Mitgift-Aufwertung, unter anderem mit LED-Tagfahrlicht.

Škoda Fabia: Der kleine Tscheche erhielt 2017 neue Motoren, für 2019

setzte es eine Mitgift-Aufwertung, unter anderem mit LED-Tagfahrlicht.

Mit dem Fabia überschreitet Škoda wie gewohnt die Dimensionsgrenzen des Segments. Das betrifft sowohl die Kurz- als auch die Langheckversion, 5-Türer und Kombi.

Bald dreißig Jahre ist es her, dass der Škoda Fabia einen der Grundsteine zum anhaltenden und steigenden
Erfolg der tschechischen Traditionsmarke gelegt hat. Ende 1999 debütierte der Nachfolger des Felicia, auf einer Technik-Basis des Volkswagen-Konzerns. Doch schon damals gingen die Tschechen eigene Wege, der nicht ganz vier Meter lange Schrägheck-Kürzling offerierte ein Raum-angebot, das die in diesem Segment üblichen Dimensionen überschritt. Im darauffolgenden Jahr wurde das Karosserieangebot um einen Kombi – genannt „Combi“ – erweitert, dazu kam eine verblechte Variante. Und eine wenig erfolgreiche Stufenheckversion.

Schrägheck und Combi

Letztere war in der zweiten Generation obsolet, ebenso beim Modellwechsel von 2014/2015. Auch in der aktuellen, der dritten Generation konzentriert sich Škoda auf Fünf-
türer und Kombi, mit einem Laderaumangebot, das an Mittelklasse-ausmaße grenzt. Zudem macht sich der Fabia als Sportler stark. In der WRC2-Klasse ist der R5 derzeit WM-Titelverteidiger. Das mit einem Aggregat, wie es in den Serienversionen nicht zu haben ist. In diesen setzt man nicht erst seit dem jüngsten Facelift auf kleinvolumige Benzinmotoren, die Diesel sind mittlerweile aussortiert. Die Antriebsvarianten des Fronttrieblers basieren auf dem Einliter-Dreizylinder-Otto aus dem VW-Regal. Das Leistungsangebot reicht von 60 (nur für den Fünftürer orderbar) und 75 PS, kombiniert mit manueller Fünfgangschaltung, aus der Saugerversion bis zu 95 und 110 PS aus der Turbovariante, zusammengespannt mit Sechsganggetriebe oder 7-Stufen-DSG (110 PS).

Praxis und Sicherheit

Mit Beginn dieses Jahres spendierte Škoda dem Fabia eine Ausstattungsaufwertung. LED-Tagfahrlicht gehört nun serienmäßig dazu, ebenso elektrisch betätigte Außenspiegelverstellung und USB-Anschlüsse. Im Optionenkatalog findet sich auch Sportliches, man kann ein entsprechendes Fahrwerk ordern. Eine der Domänen der Tschechen sind Praxisdetails, die unter dem Motto „Simply Clever“ firmieren. Grundsätzlich an Bord sind unter anderem Flaschen- und Parkscheinhalter. Umfangreich ist ebenso das Offert an elektronischen Helferlein, darunter adaptiver Tempomat und Fernlichtassistent. Die Länge: 3,997/4,262 Meter. Der Kofferraum: 330/530 bis 1150/1395 Liter. Das Gewicht: ab 1086/1106 Kilogramm.

Der Preis: ab 13.240/13.740 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.0 l MPI (Dreizylinderbenziner), im Fünftürer mit 60 PS, im Combi mit 75 PS, mit manuellem Fünfgangschaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Active“.

Das Cockpit ist unverschnör-kelt, auf Anhieb durchschaubar.

Das Cockpit ist unverschnör-

kelt, auf Anhieb durchschaubar.