Rucksack-Katze mit Performance-Appeal

Extra / 31.05.2019 • 12:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jaguar XF Sportbrake: Der Brite ist in seiner zweiten Generation noch sportlicher geworden, das Ladevolumen ist dennoch mehr als ordentlich.

Jaguar XF Sportbrake: Der Brite ist in seiner zweiten Generation noch sportlicher geworden, das Ladevolumen ist dennoch mehr als ordentlich.

Der Business-Jaguar XF ist in der Kombiversion – genannt „Sportbrake“ – nicht weniger sportlich als sein Limousinenpendant. Allradantrieb kann man auch haben.

Es war nicht von vorneherein klar gewesen, ob die zweite Generation des XF wieder mit einer Kombivariante einhergehen wird. Als die britische Businesslimousine (sie hatte 2008 den S-Type abgelöst) 2015 mit auf den ersten Blick nur behutsam geändertem Design aber erneuerter Technik startete, sagten die Engländer sinngemäß: „Schauen wir einmal.“ Fürs erste stand nebst anderem die Aluminiumkarosserie und damit eine Gewichtserleichterung im Vordergrund. Ebenso die Neuordnung des Motorisierungsportfolios. Es wurde zum Teil auf die hauseigenen neuen Zweiliter-Vierzylinderaggregate umgestellt, somit waren nun auch die Dieselversionen mit Allradantrieb kombinierbar.

Nachfolgeentscheidung

Nach zwei Jahren jedoch rückte Jaguar doch mit der Kombiversion heraus. Als Sportbrake hatte der XF schon in seiner ersten Generation seine mehr als beachtliche Ladegutaufnahmefähigkeit – zum Beispiel passte ein ausgewachsener Kühlschrank hinein – hinter einer sportlich orientierten Karosserielinie fast schon verborgen. Nochmals forciert wurde das in der zweiten Generation, selbst wenn mittlerweile der Performance garantierende 3,0-Liter-V6-Kompressorbenziner nicht mehr im Programm ist. Doch ist der 3,0-Liter-V6-Twinturbodiesel mit seinen 300 PS auch kein fader Geselle. Er ist momentan das einzige Aggregat mit größerem Hubraum. Die bereits angesprochenen 2,0-Liter-Turbotriebwerke, Benziner wie Selbstzünder, leisten von 163 bis 300 PS. Nur in der Einstiegsversion werden die Fahrstufen der Rucksack-Katze händisch sortiert, in allen anderen Versionen sorgt eine Automatik dafür. Die Länge: ab 4955 Millimeter. Der Kofferraum: 565 bis 1700 Liter. Das Gewicht: ab 1727 Kilogramm. Der Preis: ab 50.890 Euro. Das kostet der Hecktriebler als E-Performance (Zweiliter-Diesel) mit 163 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Pure“. Allradantrieb kommt auf ab 58.910 Euro, für den 2.0d AWD (ebenfalls Zweiliter-Diesel) mit 180 PS und achtstufiger Wandlerautomatik im gleichen Mitgift-niveau.

Fein und wohnlich eingerichtet ist das Interieur fürs Business.

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