Originalität gepaart mit Charakterstärke

Extra / 28.11.2019 • 18:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Je nach Wunsch und Geschmack kann man den Citroën C3 Aircross kräftig bunt oder dezent monochrom ausstaffieren. Der Auffallfaktor bleibt trotzdem hoch.
Je nach Wunsch und Geschmack kann man den Citroën C3 Aircross kräftig bunt oder dezent monochrom ausstaffieren. Der Auffallfaktor bleibt trotzdem hoch.

Der kompakte Citroën-Crossover C3 Aircross behauptet sich mit Eigenständigkeit im dicht besetzten Mitbewerberfeld. Seine Stärken: Wohnlichkeit, Komfort und Wirtschaftlichkeit.

 

Der SUV-Boom wirbelt die etablierten Segments-Einteilungen gehörig durcheinander. Eine der Klassen, an denen er nicht nur knabbert, ist die der Familienvans, vor allem die der stadttauglich handlich-kompakten. Citroën hat aus diesem Faktum eine Fusion gemacht: Die Ablöse des C3 Picasso erfolgte weniger durch die Neuauflage des Stadtflitzers, vielmehr durch sein Derivat, den C3 Aircross. Der kombiniert die Eigenschaften eines Kleinwagens, eines Miniatur-Vans und auch eines Kombi in einem Crossover-Kleid. Diese Originalität hat sich mittlerweile auf den größeren Markenbruder, den C5 Aircross übertragen.

 

Farbenfroh und individuell

Dazu zeigt der kleinste SUV der Doppelwinkel-Marke starken Charakter. Mit einem Design, das der C4 Cactus – durchaus polarisierend – initiiert hatte. Es sind zwar die seitlichen Rempelpolster geschrumpft, doch sind die hoch angesetzten schmalen Scheinwerfer und die expressive Farbauswahl geblieben. Die reichhaltige Auswahl an Individualisierungsmöglichkeiten trägt das Ihre dazu bei. Dazu kommt der individualistische Ansatz der Citroën-Designer, was den Innenraum betrifft. Auch in der ersten Reihe ist er eher Wohnzimmer als Kommandozentrale, die Fondmöbel sind längs verschiebbar, was den Knieraum hinten variiert oder dem Laderaum zugutekommt.

 

Kommod und robust

Die innere Kommodität konterkariert mit dem auf Robustheit getrimmten Exterieur. Dennoch ist der höherbeinige Franzose in Fahrverhalten und Kraftentfaltung auf Komfort gepolt. Damit ebenso die Finanzen in der Komfortzone bleiben, ist der kleine Aircross mit genügsamen Antrieben augestattet: Das sind ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 110 oder 130 PS und ein 1,5-Liter-Diesel mit 100 oder 120 PS. Auf ein Allradsystem wird verzichtet. Dafür kann man sich fünfstufige Traktionsunterstützung holen. Das macht aus dem Kleinen zwar keinen Offroader, ist aber wirksam in rutschverdächtigen Situationen.

Der Preis: ab 19.670 Euro. Das kostet der frontgetriebene PureTech S&S (1,2-Liter-Benziner) mit 110 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Feel“. Ein Traktionshilfesystem mit Bergabfahrhilfe ist Aufpreis-Option.